Einfach abgefahren: per Roadtrip die Freiheit entdecken

Jung oder jung geblieben? Lust auf Freiheit, Spaß und Abenteuer? Dann ist ein Roadtrip genau das Richtige. Eine Autoreise, wie sie Mama und Papa nie gewagt hätten.

On the Road, aber mit Stil - © Marco Barnebeck(Telemarco) / pixelio.de

On the Road, aber mit Stil – © Marco Barnebeck(Telemarco) / Pixelio.de

Was soll das denn?

Man nehme: ein paar gute Kumpels oder Freundinnen, ein Auto, ein paar Klamotten zum Wechseln und ganz viel gute Laune – und fertig ist der Roadtrip. Individueller und cooler kann Reisen eigentlich kaum sein. Was einen Roadtrip wirklich ausmacht, was die Fahrt kosten darf und wohin sie führt, das kann und muss jeder selbst entscheiden. Und wenn sich der Plan ändert, dann ändert er sich eben.

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Ziellos glücklich?

Spätestens an dieser Stelle sind ein paar (nur scheinbar) spießige Einwürfe sinnvoll. Denn so ganz ohne jede planvolle Idee kann der Roadtrip auch in Stress und Frust enden. Wenigstens einer der Reisenden sollte eine Vorstellung davon haben, welche geographischen Ziele – Städte, Küsten, Strände, Landschaften – einen (Zwischen-)Stopp lohnen könnten. Und alle Reisenden sollten sich grob auf eine gemeinsame Linie einigen können – ob sie lieber gemeinsam Partys feiern oder ganz entspannt die Natur genießen möchten.

Folgende Ziele eignen sich generell, falls am Wegesrand nicht gerade etwas Spannendes passiert:

  • Metropolen: In Amsterdam, Paris, Berlin, Barcelona, Lissabon, Rom, Prag, Kopenhagen und vielen anderen Städten ist immer etwas los. Bars und Partys machen die Nacht zum Tag, Ausstellungen und Vernissagen locken auch Kulturmuffel hinter dem Lenkrad hervor.
  • Strände: Wo lässt sich besser chillen als im Sand, während das Meer rauscht? Schließlich soll das Autofahren nicht in Anstrengung ausarten.
  • Spezielle Events: Liegt ein Open-Air-Konzert auf dem Weg? Vielleicht gibt es ja noch Tickets.
  • Sport und Spaß: Noch nie gekited oder gepaddelt? Spontan Lust auf Klettern? Ein Roadtrip bietet allerlei Gelegenheiten Neues auszuprobieren.

Übernachten und Geld ausgeben

Der größte Kostenpunkt auf einem Roadtrip ist meist die Übernachtung. Nur ganz Hartgesottene schlafen jede Nacht gratis im Auto. Ein Zelt ist etwas bequemer, bewahrt ein hohes Maß an Flexibilität und schont die Reisekasse. Deutlich mehr Komfort bieten Jugendherbergen, Bed & Breakfast oder gar Hotels. Je höher die eigenen Ansprüche sind, desto sinnvoller ist es, eine Unterkunft eben doch vorzubuchen.

Damit keine ärgerlichen Extra-Kosten oder logistischen Unannehmlichkeiten entstehen, ist eine persönliche Reisecheckliste nützlich. Wer sparen will oder muss, sollte seine Ausgaben notieren und so das Maximalbudget im Blick behalten. Einen Roadtrip zu machen bedeutet nicht zwangsläufig, das Chaos siegen zu lassen.

Junggesellenabschied als Roadtrip

Könnte es einen besseren Grund geben, die Freiheit noch einmal in vollen Zügen zu genießen, als einen Junggesellenabschied? Mit guten Freunden „on the road“ zu sein, ist ein unvergessliches Gemeinschaftserlebnis. Als Höhepunkt bietet sich der Besuch einer Party-Metropole an, in der es die Reisegruppe richtig „krachen“ lassen kann.

Professionelle Veranstalter übernehmen die Organisation dieses besonderen Programmpunkts – sozusagen das krönende Finale eines Junggesellen-Roadtrips. Wer möchte kann beispielsweise in Amsterdam mit Ampilot den Junggesellenabschied feiern. Auf dem individuell zusammenstellbaren Programm steht alles, was echte Kerle mögen: vom Besuch eines Nachtclubs über ein Spielcasino bis zur Brauereiführung. Neben Amsterdam stehen aber auch andere europäische Reiseziele wie Barcelona, Prag oder Budapest zur Auswahl. Eben solche Locations, an denen Junggesellen besonders viel Spaß haben.

Übrigens hat ein US-Amerikaner den – aus seiner Sicht – ultimativen Roadtrip durch Europa entworfen. Die Strecke beinhaltet 50 Highlights und soll in 14 Tagen zu schaffen sein. Das Ergebnis gibt es hier.

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