Weltoffenes Amsterdam

Städtereise Amsterdam im Winter - © schubalu / Pixelio.de

Städtereise Amsterdam im Winter – © schubalu / Pixelio.de

Wer in Amsterdam nichts Interessantes für sich findet, ist vermutlich selber Schuld. Der Kunst- und Kulturfreund besucht die vielen herausragenden und außergewöhnlichen Museen. Der passionierte Spaziergänger flaniert an Grachten und durch historische Gassen. Und der Nacht- und Genussmensch lässt sich inspirieren durch Kneipen, Coffeeshops und Rotlicht-Milieu.

Die Museen sind alleine für sich eine Reise wert. Weltberühmt ist das Rijksmuseum mit seiner Sammlung niederländischer Kunst. Zu einem Museumsbesuch der etwas anderen Art locken zum Beispiel das Sex- oder das Foltermuseum. Im Herzen der Stadt kann man den Königspalast besichtigen, nicht weit davon das Wachsfiguren-Kabinett Madame Tussaud’s. Seinen wahren Charme beweist Amsterdam allerdings abseits der Touristenattraktionen: In den alltäglichen Szenen einer lebendigen, weltoffenen Stadt.

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Städtereise Amsterdam – Anreise

Amsterdam lässt sich von jedem Winkel Deutschlands in einer problemlosen Tagestour erreichen. Für die Anreise kommen eigentlich nur zwei Routen in Frage: über die deutsche Autobahn A30, die ab dem Grenzübergang Bad Bentheim in die niederländische A1 übergeht; und über die Autobahn A3, die nach dem Grenzübergang Elten in den Niederlanden A12 heißt.

Aus den nördlichen und östlichen Bundesländern (mit Ausnahme Thüringens) ist die A30 die bessere Wahl, aus dem Mitte und dem Süden kommen Sie auf der A3 schneller zum Ziel. Hier einige wichtige Entfernungen für die Städtereise mit dem Auto:

Hamburg: knapp 5 Stunden für 460 Kilometer
Berlin: knapp 7 Stunden für 650 Kilometer
Köln: knapp 3 Stunden für 260 Kilometer
München: gut 8 Stunden für 820 Kilometer

Das Ziel Amsterdam wird von einem Autobahnring umschlossen. Diese Autobahn A10 ermöglicht es, alle Teile der Stadt recht gut zu erreichen. Auf holländischen Autobahnen gilt übrigens Tempo 120.

Verkehr in Amsterdam

Amsterdam-Karte:

So bequem die Anfahrt ist, so autoungeeignet zeigt sich die Innenstadt. Zwischen Häusern und Grachten verfranst man sich schnell in einem System von Einbahnstraßen. Parkplätze sich Mangelware und sehr teuer. Wer nicht bezahlt, dem drohen Bugelder, allerdings seit Anfang 2009 keine Parkkralle mehr.

Besucher haben drei gute Alternativen zum Auto: den öffentlichen Nahverkehr, das Fahrrad und den Fußweg. Besonders komfortabel ist die Straßenbahn. Sie erschließt die Innenstadt in einem dichten Netz und ermöglicht Ihnen eine kostengünstige Sightseeing-Rundfahrt. Wer schneller von A nach B kommen möchte, wählt die Metro.

Sehr gut ausgebaut ist das Radwegenetz. Fast jede Straße wird von einem Fahrradweg begleitet. Gegen eine Gebühr und eine Kaution bekommen Sie an vielen Verleihstationen ein Mietrad. Bei weitem nicht die schlechteste Variante ist, die Stadt zu Fuß zu erkunden. Obwohl Amsterdam rund 750.000 Einwohner hat, ist das Zentrum sehr überschaubar. Die touristisch interessanten Orte und viele schöne Plätze lassen sich zügig und ohne sportlichen Ehrgeiz erreichen.

Frühling am beliebtesten, Winter am ruhigsten

Im jahreszeitlichen Wetterwechsel bietet Amsterdam wenig Überraschungen. Die langjährigen Klimadaten entsprechen in vielen Einzelwerten dem deutschen Durchschnitt. Da die Nordsee nur wenige Kilometer entfernt ist, hat das Meer einen gewissen ausgleichenden Einfluss auf den Wetterverlauf. Die Sommer sind eine Spur kühler als bei uns. Zum Ausgleich setzt der Frühling im März etwas früher ein. Zweistellige Winter-Minusgrade sind eine Seltenheit.

Vielen Touristen gefällt der Frühling in Amsterdam am besten. Dann ist nicht nur das Wetter angenehm, sondern die Stadt bietet zu dieser Zeit besonders viele kulturelle Veranstaltungen. Im Winter ist Amsterdam zwar frischer, dafür aber deutlich beschaulicher – ideal für atmosphärische Spaziergänge entlang der Grachten.

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