Gesundheit

Behandlung dank Gesundheitskarte

Eine Erkrankung während eines Österreichurlaubs ist lästig, aber für deutsche Versicherte zumindest kein finanzielles Problem. Mit Ihrer Gesundheitskarte bekommen Sie Zugang zu allen medizinischen Leistungen, die Sie akut benötigen. Entscheidend ist dabei übrigens die Europäische Versicherungskarte EHIC, die auf der Rückseite aller Gesundheitskarten wiedergegeben ist.

Voraussetzung für die reibungslose Kostenübernahme ist, dass der behandelnde Arzt eine Kassenzulassung besitzt und dass die Behandlung nicht warten kann, bis der Patient nach Deutschland zurückgekehrt ist.

(Anzeigen:)

Medizinische Versorgung am Wörthersee

In Österreich erwartet den Urlauber eine hervorragend ausgebaute Gesundheitsversorgung. Allgemeinmediziner und andere Fachärzte finden sich in allen größeren Orten. Dennoch kann es sinnvoll sein, eine eigene Reiseapotheke mitzuführen. Hier hinein gehören neben persönlichen Medikamenten auch Hilfsmittel, um kleinere Blessuren und Bagatellerkrankungen zu behandeln.

Eine Notfallaufnahme gibt es am Klinikum Klagenfurt. Dieses Krankenhaus besitzt ein breites Spektrum an medizinischen Abteilungen – von der Inneren Medizin bis zur Herzchirurgie. Hier ist auch ein Urlauber mit schwerwiegenden Gesundheitsproblemen in guten Händen.

Apotheken-Logo in Österreich

Apotheken-Logo in Österreich – Quelle: gemeinfrei

Österreichische Apotheken sind auf der Straße an einem roten „A“ zu erkennen. Wie in Deutschland kann der Urlauber hier eine persönliche Beratung und eine große Auswahl verschreibungspflichtiger sowie frei verfügbarer Medikamente erwarten.

Zecken und FSME-Impfung

Wie in vielen Regionen Deutschlands besteht auch in Österreich ein nennenswertes Risiko, von einer Zecke gebissen zu werden. Und bei einigem Pech überträgt diese Zecke eine gefährliche Infektionskrankheit wie Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auf den Menschen. Auch wenn die reale Gefahr zu erkranken gering ist, können Infektionen auch bei einem Kärntenurlaub nicht ausgeschlossen werden.

Zeckenwarnschild – Bernd Lang / pixelio.de

Zeckenwarnschild – Bernd Lang / Pixelio.de

Was können Sie dagegen unternehmen? Die beste Schutz besteht darin, die Zecken gar nicht erst zubeißen zu lassen. Da sich die Tiere an Gräsern und Sträuchern festklammern, verhindern geschlossene Schuhe und lange Hosen recht wirkungsvoll, dass die Zecken auf den Menschen übergehen. Außerdem ist es sehr sinnvoll, den Körper nach jedem Aufenthalt in der Natur abzusuchen. Hat sich eine Zecke bereits festgebissen, kann sie meist problem- und folgenlos mittels Pinzette aus der Haut gezogen werden. Zeichnet sich nach einigen Tagen dennoch eine deutliche Hautrötung ab, hilft nur ein Gang zum Arzt.

Gegen die Hirnhautentzündung FSME gibt es außerdem eine wirkungsvolle Impfung, die am besten schon lange vor Urlaubsbeginn auf den Weg gebracht werden sollte. Fragen Sie dazu am besten Ihren Hausarzt. Gegen Borreliose hilft leider keine Impfung.

Werbung: