Warndreieck – Sicherheitstipps

Warndreieck - © Claudia Hautumm / Pixelio.de

Warndreieck – © Claudia Hautumm / Pixelio.de

Im Falle eines Unfalls kann ein Warndreieck Schlimmeres verhüten. Aber trotz vorgeschriebener Prüfung ist nicht jedes verkaufte Warndreieck hundertprozentig sicher, wie der TÜV festgestellt hat. Folgendes sollten Sie beim Kauf und beim Aufstellen eines Dreiecks beachten.

Ein Warndreieck sollte tagsüber und nachts leicht zu sehen sein. Dafür sorgen fluoreszierende Partikel und die markanten roten Rückstrahler. Während dieses Kriterium in aller Regel erfüllt ist, mangelt es manchen Warndreiecken aber an Standfestigkeit bei Wind. Die Folge ist beispielsweise, dass sie vom Sog eines vorbeifahrenden Lastwagens umgerissen werden können.

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Bei der Anschaffung sollten Sie sich daher vergewissern, dass das Warndreieck einen stabilen Fuß hat und insgesamt einen standsicheren Eindruck macht. Dies ist übrigens nicht unbedingt eine Frage des Gewichts: Auch leichte, gut konstruierte Dreiecke können sehr sicher sein.

Warndreieck aufstellen

Zum Aufstellen eines Warndreiecks sollten Sie möglichst hinter der Leitplanke dem Verkehr entgegengehen. In vielen europäischen Staaten ist außerdem das Tragen einer Warnweste vorgeschrieben.

Auf einer schnell befahrenen Straße, zum Beispiel auf einer Landstraße, platzieren Sie Ihr Warndreieck mindestens 100 Meter von Ihrem Auto entfernt am Straßenrand. Dies entspricht etwa der Strecke von einem Leitpfosten zum übernächsten. Steht Ihr Fahrzeug direkt hinter einer Straßenkuppe oder einer schwer einsehbaren Kurve, müssen Sie das Dreieck in angemessenem Abstand vor die Kuppe bzw. Kurve stellen. An Autobahnen sollten Sie generell einen deutlich größeren Abstand wählen. Der ADAC empfiehlt rund 200 Meter.

Wer sogar zwei Warndreiecke oder Warnleuchten dabei hat, kann sich und den fließenden Verkehr noch besser schützen: Das zusätzliche Signal kann zwischen dem Warndreieck und dem Auto aufgestellt werden – oder es kann den Gegenverkehr warnen.

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