Stadt Oldenburg in Oldenburg

Oldenburg ist meine „Mutterstadt“, der ich diese Zeilen posthum widme. Die ehemalige Residenzstadt (daher auch der Zusatz in Oldenburg) ist die viertgrößte Stadt sowie eines der Oberzentren im nordwestlichen Niedersachsen ungefähr 45 km westlich von Bremen mit fast 160.000 Einwohnern. Oldenburg ist Studentenstadt mit einer Reformuni und der größten FH Niedersachsens.

Oldenburg hat eine kleine, schöne, zum Verweilen einladende Fußgängerzone, die älteste Deutschlands. Sie wird geprägt von kleinen Häusern mit klassizistischer Fassaden und Giebeln und wurde vor kurzem neu gepflastert. Mir kommt es so vor, als ob sie sich immer mehr herausputzt mit noch mehr Passagen und Cafes für jeden Geschmack. Die Kneipendichte für das abendliche Amüsement ist groß, die meisten in der Wallstraße nahe dem Busknoten Lappan. Der Glockenturm ist Oldenburgs Wahrzeichen. Überall sind Räder, weil Oldenburg sehr fahrradfreundlich ist!

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Mittelpunkt der Stadt ist das Schloss. Die einstige Residenz von Grafen und Herzögen ist jetzt Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das dreieckige Rathaus und die Lambertikirche mit ihren fünf Backstein-Türmen. Der Lambertimarkt dort ist umgeben von gemütlichen Cafes und Restaurants. Zum Entspannen vom Shoppen lädt bei schönem Wetter auch der Schloßpark direkt am Schloßwall in der Nähe ein. Kunstfreunde sollten u.a. das neuere Horst-Jannssen-Museum besuchen. Es liegt neben dem Stadtmuseum mit schönen Stadtmodellen, in dem mein Opa damals Führungen gemacht hat und meine Mutter heranwuchs.

Im Sommer gibt es in der Innenstadt den Kultursommer mit Musik draußen an vielen Orten. Für Freunde des Jahrmarkts findet jedes Jahr der Kramermarkt statt (im Jahr 2007 zum 400. Mal), das Volksfest der Region mit großem Umzug und verkaufsoffenen Sonntag!

Autor: Niels Weihrauch

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