Mit Kurvenlicht sicher fahren

Viele Automobilunternehmen bauen erfolgreich auf Kurvenlicht, um dem Fahrer ihrer Autos bei Nachtfahrten mehr Sicherheit zu geben. Kurvenlicht ist eine Schweinwerfer-Technologie, bei der die Ausleuchtung der Straße bei Kurvenfahrten optimiert wird, um eine bessere Sicht zu garantieren. Schauen wir uns einmal an, wie der Markt aussieht, wenn es um AFL-Technologie mit Bi-Xenon Scheinwerfern geht, und wer sich da wann als Innovator hervorgetan hat.

Grundsätzlich unterscheiden muss man beim Kurvenlicht die dynamische von der statischen Variante. Die statische ist die eindeutig einfachere. Bei Kurvenfahrten wird hier meist ein zusätzlicher Scheinwerfer eingeschaltet, um die Kurven besser auszuleuchten. Beim dynamischen Kurvenlicht dagegen wird der Scheinwerfer bei Kurvenfahrten passend geschwenkt.

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Kurvenlicht ist keine ganz neue Erfindung. Das Unternehmen Cadillac verwendet eine erste Technik bereits 1918 in einem seiner Automodelle. In der Moderne war Citroën ein Vorreiter und stattete bereits 1967 sein Modell DS mit schwenkbaren Scheinwerfern aus. Die Technologie wurde jedoch später erst einmal nicht weiterentwickelt. Ein Hindernis für den technologischen Fortschritt war ein über lange Jahre gültiges Verbot von dynamischem Kurvenlicht. Die entsprechenden Regelungen (R48, R98) wurden erst im Jahr 2003 so geändert, dass der Weiterentwicklung beim dynamischen Kurvenlicht nun nicht mehr viel im Wege steht.

Heute bieten verschiedene Hersteller jeweils eigene Systeme variablen Lichts für verschiedene Fahrsituationen an. Zu diesen Herstellern gehören beispielsweise Ford, Mercedes-Benz, Opel, Audi und VW. Die Technologie kann in die Fahrzeuge verschiedener Autoklassen integriert werden. Opel etwa stellt die Advanced Forward Lightning (AFL) – Technologie für die Mittelklassewagen Vectra und Signum sowie für den Astra aus der Kompaktklasse bereit. Bei Ford gibt es AFL – Technologie beispielsweise im neuen Ford Focus, bei Audi unter anderem im neuen A6.

Mit welchem Aufpreis muss man rechnen? Antwort: Um die 1000 Euro müssen Sie zumeist veranschlagen, um die vielen Sicherheitsvorteile der AFL – Technologie bei Nachtfahrten zu erhalten. Gehen wir einmal ins Detail und schauen wir uns die drei Hersteller Audi, Ford und Opel an: Adaptive light – Technologie beim A6 von Audi ist etwa für einen Aufpreis von ca. 1400 Euro zu haben. Der Focus von Ford kann bereits für 420 Euro mit Adaptive Lightning System aufgerüstet werden; allerdings werden dann keine Bi-Xenon-Scheinwerfer genutzt, die ebenfalls eine Innovation in der Lichttechnik bei Automobilen bedeuten. Opel bietet sein Bi-Xenon Kurvenlicht AFL für 1180 Euro an.

Eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt, damit Sie auch auf Reisen, vor allem bei Nachtfahrten, stets sicher an Ihr Ziel kommen.

Autor: Robert Krippgans

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