Bremsweg berechnen

Bremsspur im Schnee - © Rainer Sturm / pixelio.de

Bremsspur im Schnee – © Rainer Sturm / Pixelio.de

Was glauben Sie: Wie lange braucht ein Pkw, ein Lastwagen oder ein Motorrad, um bei 100 Stundenkilometer auf nasser Fahrbahn zum Stehen zu kommen? 40 Meter, 60 Meter oder sogar fast 100 Meter? Mit Hilfe praktischer Online-Tools lässt sich der notwendige Brems- bzw. Anhalteweg genau berechnen. Dabei lassen sich auch unterschiedliche Reaktionszeiten und Straßenverhältnisse berücksichtigen.

Unser Linktipp

Einen sehr flexiblen Online-Rechner bietet internetratgeber-recht.de. Wer möchte, kann hier verschiedene Parameter selbst festlegen. Die Berechnung der „Anhaltezeit“ setzt sich zusammen aus folgenden Größen:

  • Ausgangsgeschwindigkeit des Fahrzeugs
  • Bremsverzögerung durch unterschiedliche Straßenverhältnisse (von griffiger Fahrbahn bis nassem Glatteis)
  • Reaktionszeit des Fahrers (abhängig von der Aufmerksamkeit und individuellen körperlichen Verfassung)
  • Umsetz- und Ansprechzeit (benötigte Zeitspanne, um den Fuß aufs Bremspedal zu setzen und die Bremswirkung auszulösen)
  • Bremsschwellzeit (fahrzeugbedingte Zeit, bis sich die Bremskraft voll entfaltet)
  • Bremszeit (Dauer der Vollbremsung bis zum Stillstand, abhängig vom Fahrzeug)

Das Ergebnis der Berechnung wird Sie in vielen Fällen überraschen! Zusätzlich zu berücksichtigen sind Gefälle bzw. Steigungen, die die Bremszeit verkürzen oder verlängern können.

Sicherheit in allen Klassen

Wie zahlreiche Fahrzeugtests übrigens ergeben haben, unterscheiden sich die technisch bedingten Bremswege zwar erheblich je nach Fahrzeugmodell – aber kaum nach der Fahrzeugklasse. Anders ausgedrückt: Gute ausgestattete Kleinwagen kommen im Durchschnitt genauso schnell zum Stillstand wie teure Oberklassewagen.

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