Beim Autokauf sparen mit Reimporten

30 Prozent und mehr beim Neuwagenkauf sparen – das ist nicht etwa ein unseriöses Werbeversprechen, sondern eine Realität. Möglich machen diesen großen Preisvorteil so genannte Reimporte, also deutsche und internationale Automodelle, die im (europäischen) Ausland zu günstigeren Marktpreisen angeboten und nach Deutschland verkauft werden. Wir erläutern Ihnen, wie und warum dieses Sparprinzip tatsächlich funktioniert.

Günstiger Autokauf - © Thorben Wengert / pixelio.de

Günstiger Autokauf – © Thorben Wengert / Pixelio.de

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Höhere Steuern im Ausland

Der deutsche Autokäufer profitiert von einem Steuergefälle zwischen den EU-Staaten. Entscheidend sind dabei die höheren Mehrwertsteuersätze, aber auch spezielle Luxussteuern, die in manchen Ländern auf Neuwagen erhoben werden. Diese Steuerlast verteuert die Autos so sehr, dass die Hersteller freiwillig ihre Gewinnmargen senken und die Verkaufspreise anpassen. Damit werden deutsche Autos beispielsweise für skandinavische Käufer erschwinglich.

Der Clou ist: Erwirbt ein deutscher Staatsbürger ein Automobil in einem Hochsteuergebiet wie Dänemark, bekommt er das rabattierte Auto, ohne zugleich die hohen Verbrauchssteuern bezahlen zu müssen. Je höher die Steuerdifferenz ist, desto größer ist die potenzielle Ersparnis.

Gibt es auch Nachteile und Gefahren?

Dieses Sparprinzip funktioniert wirklich reibungslos nur innerhalb der Europäischen Union (EU). Nur in der EU kann der Verbraucher seine Garantierechte mit Sicherheit gelten machen und genießt den Schutz internationaler Verträge.

Grundsätzlich sollte der Käufer auch darauf achten, welche Sonderausstattung das reimportierte Auto besitzt. Hier ist es theoretisch denkbar, dass diese Ausstattung nicht exakt mit deutschen Umwelt- und Sicherheitsvorschriften konform ist. Am besten vertraut der Käufer einem erfahrenen Händler oder Vermittler wie Christian Knott aus dem bayerischen Tutzing, der den Kaufprozess mit dem ausländischen Anbieter abwickelt. Das erspart dem deutschen Käufer auch den nervigen Verwaltungsaufwand.

Selbstverständlich sollte der Verbraucher aber auch selbst überprüfen, ob wichtige Dokumente wie Fahrzeugpapiere und Serviceheft vollständig und ordnungsgemäß ausgefüllt sind.

Kein Problem mit der Qualität

Ängste vor minderer Qualität und Zuverlässigkeit der EU-Fahrzeuge sind völlig unbegründet. Die Automobile entsprechen im Wesentlichen den deutschen Standards. Das gilt insbesondere für die eingesetzte Technik. Kleine Abweichungen bringen oft sogar ein Mehr an Komfort mit sich, beispielsweise wenn in italienischen Fahrzeugen serienmäßig eine Klimaanlage verbaut ist.

Viele der Reimporte kommen übrigens aus Dänemark, den Niederlanden, Spanien oder Griechenland. Hand aufs Herz: Wer hätte gedacht, dass Deutschland eine Art „Steuerparadies“ ist…

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