Einmal durchatmen: Verreisen trotz Heuschnupfen

Vorsicht Pollenflug – © Kurt Bouda / Pixelio.de

Wenn sich die meisten Menschen auf Sommer, Sonne und Urlaub freuen, würden sich manche Pollenallergiker am liebsten drinnen verkriechen. Schon im Frühjahr, ja sogar im Winter, ziehen Schwaden von Baum- und Gräserpollen durch die Luft und lassen fehlgeleitete Schleimhäute anschwellen. Lesen Sie hier, was von Heuschnupfen geplagte Menschen tun können, um den Attacken wenigstens zur Urlaubszeit zu entkommen.

Was ist Heuschnupfen?

Wie bei anderen Allergien wird auch der landläufig bekannte „Heuschnupfen“ dadurch verursacht, dass das menschliche Immunsystem auf harmlose Substanzen übermäßig stark reagiert: Es erkennt Pollen, die beispielsweise eingeatmet werden, als vermeintlich schädliche Eindringlinge und startet eine überflüssige und zugleich lästige Abwehrreaktion. Eigentliche Auslöser sind dabei bestimmte Eiweiße in den Pflanzensamen, die menschliche Zellen zur Ausschüttung von Histamin und anderen Botenstoffen anregen.

Besonders berüchtigt sind Birke, Beifuß, Erle, Hasel sowie viele Gräser. Bei den Betroffenen beginnen die Augen zu jucken, die Nasen- und Rachenschleimhäute schwellen an. Im schlimmsten Fall kommt es im Körper zu einem sogenannten „Etagenwechsel“, bei dem Asthma entstehen kann.

Heuschnupfen-Medikamente für die Reiseapotheke

Wer regelmäßig unter Heuschnupfen leidet, kennt sicherlich einige Medikamente, auf die er sich verlassen kann. Allen voran kommen hier Antihistaminika zur Anwendung, die bestimmte Rezeptoren im menschlichen Körper blockieren und den Betroffenen eine große Erleichterung bringen können. Diese Mittel gehören selbstverständlich in die Reiseapotheke jedes Allergikers.

Grundsätzlich sollte es möglich sein, Heuschnupfen-Medikamente wie Tabletten, Tropfen oder Sprays in jeder europäischen Apotheke zu besorgen. Schließlich sind die Mittel kostengünstig und werden von zahlreichen Herstellern angeboten. Allerdings kann man sich als Urlauber die Mühe ersparen, ein lokale Apotheke aufzusuchen und sich womöglich mit Fachbegriffen in der Landessprache herumzuplagen. Am bequemsten lassen sich Antihistaminika in einer Onlineapotheke wie mycare.de bestellen und rechtzeitig vor Reisebeginn nach Hause liefern. Hier gibt selbstverständlich auch rezeptpflichtige Medikamente, zum Beispiel kortisonhaltige Präparate für Asthmatiker. Dazu braucht die Online-Apotheke allerdings das Rezept des verschreibenden Arztes.

Pollenfreie Reiseziele?

Allergiker haben den Pollenflugkalender in der Regel gut im Blick, wissen also, wann ihre individuelle Belastungskurve am höchsten ist. Bei einer Urlaubsreise werden die Karten allerdings neu gemischt – vor allem dann, wenn das Reiseziel in einer anderen Klimazone mit gänzlich anderer Vegetation liegt. In vielen Fällen kann das eine Entlastung für Allergiker bringen – dies muss aber nicht so sein. Zu beachten ist auch, dass die Blühphasen „kritischer“ Pflanzen regional unterschiedlich sein können. So ist die Vegetation in der warmen Rheinebene derjenigen in Norddeutschland teilweise um einige Wochen voraus.

Vergleichsweise wenige Pollen sind im Hochgebirge und an den meisten in- und ausländischen Küsten zu erwarten. Besonders günstig ist die Wetterlage, wenn an der Küste ein auflandiger Wind pollenarme Seeluft heranträgt. Auch sehr trockene, vegetationsarme Ziele, zum Beispiel die kanarischen Inseln Fuerteventura und Lanzarote, lassen nur wenige Pollen befürchten. Hier gibt es gute Chancen auf einen weitgehend niesfreien, unbeschwerten Urlaub.

Pollenarmes Autofahren

Für Autourlauber ist es sehr sinnvoll, auf einen funktionstüchtigen Innenraumfilter zu achten. Aus gutem Grund wird dieses Element auch „Pollenfilter“ genannt, schließlich hat es die Aufgabe schädliche Partikel wie Feinstaub, Ruß, Pilzsporen und nicht zuletzt Pollen auszufiltern, bevor sie die Autopassagiere erreichen. Damit der Filter seinen Dienst zuverlässig versehen kann, muss er regelmäßig ausgetauscht werden. Mehr Infos dazu lesen Sie hier.

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