Wohnmobil im Urlaub versichern

Feuer im Wohnmobil - © Uwe Schwarz / Pixelio.de

Feuer im Wohnmobil – © Uwe Schwarz / Pixelio.de

Was für das Auto im Urlaub gilt, hat für das Wohnmobil sogar eine noch größere Bedeutung: Ohne einen guten Versicherungsschutz sollte man keine Reise antreten. in der Regel kosten Wohnmobile mehrere Zehntausend Euro, sind also echte Wertobjekte auf Rädern. Da kann jeder Schaden richtig teuer werden.

Der Mindeststandard: Haftpflichtversicherung

Wie für Autos, ist auch für in Deutschland zugelassene Wohnmobile eine Haftpflichtversicherung gesetzlich verpflichtend. Sie ist Teil der KFZ-Versicherung und springt ein, wenn bei einem selbst verschuldeten Unfall andere Personen zu Schaden kommen. Um auch schwere Unfallfolgen abzudecken, ist die Versicherungssumme sehr hoch und liegt beispielsweise bei 100 Millionen Euro. Diese Versicherung zahlt auch, wenn der Unfall mit dem eigenen Wagen im Ausland passierte.

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Voll- und Teilkaskoversicherung

Eine zwar nicht vorgeschriebene, aber doch notwendige Ergänzung ist die Kaskoversicherung. Bei Kleinwagen reicht vielen Autobesitzern der „abgespeckte“ Schutz, den eine Teilkasko-Versicherung bietet. Inbegriffen sind hier in der Regel Fahrzeugdiebstahl, Schäden durch Feuer und Glasbruch. (Ein „Klassiker“ ist die durch Steinschlag geborstene Windschutzscheibe.) Für Wohnmobile ist dagegen Vollkasko dringend zu empfehlen, da nur hier Unfallschäden abgedeckt sind. Hinzu kommt, dass das Wohnmobil gerade auf unbekannten ausländischen Straßen einem erhöhtem Unfallrisiko ausgesetzt ist.

Für alle motorisierten Auslandurlauber ist ein spezieller Auslandsschutz sinnvoll. Er sorgt dafür, dass jemand, der unverschuldet Unfallopfer geworden ist, nach deutschen Standards entschädigt wird. Damit wird die große Deckungslücke geschlossen, die meist zwischen deutschem und ausländischem Recht klafft. Das betrifft sowohl Personen- und Sachschäden als auch das übliche Schmerzensgeld.

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