Burg Landskron: Affenberg und Adlerarena

Genau vier Spezies teilen sich die Burg Landskron, etwa 18 Kilometer entfernt von Velden: Ausflügler, Gourmets, Affen und Adler. Was es mit dieser ungewöhnlichen Mischung auf sich hat lesen Sie hier:

Karte mit Burg Landskron:

Burg Landskron

Eindrucksvoll erheben sich die Mauern von Burg Landskron über dem Ossiacher See. Ein doppelter Mauerring soll den ehemaligen Herrensitz vor Angreifern schützen. Wo einst die Geschlechter derer von Sternberg, Ortenburg; Cilli und Stubenberg über ihre Kärntner Ländereien wachten, versammeln sich heute Besucher aus aller Welt. Wichtigster Anziehungspunkt sind die gastronomischen Angebote auf Landskron, allen voran das Haubenrestaurant Kronensaal. Als Haubenrestaurant werden in Österreich alle herausragenden Küchen bezeichnet, die von angesehenen Restaurantführer Gault Millau ausgezeichnet wurden.

Die Ursprünge des früheren „Schlosses“ Landskron gehen bis ins Mittelalter zurück. Die heutige Bausubstanz stammt teilweise aus der Renaissance und wurde vor etwa 60 Jahren restauriert. Besucher können nun mit dem Auto bis auf den Burghof fahren.

(Anzeigen:)

Adlerarena

Auch Greifvögel lieben den Burgberg. Einerseits gibt es hier gute Aufwinde, die die Tiere bei ihren Flugkünsten ausnützen. Andererseits haben ihnen die Menschen hier ein besonderes Zuhause geschaffen: Die Adlerarena ist Touristenattraktion, Aufzucht- und Pflegestation in einem.

Rund 20 verschiedene Greifvogel- und vier Eulenarten teilen sich das Gelände an der Burg Landskron. Für die Besucher besonders spektakulär sind die regelmäßigen Flugschauen. Wer mag, kann aber auch die Patenschaft für sein Lieblingstier übernehmen und so die Zuchtbemühungen der Greifvogelstation unterstützen.

Affenberg

Anders als Adler und Co. ist die vierte Spezies keineswegs in Österreich, sondern eigentlich in Japan heimisch. Rund 150 Japan-Makaken bevölkern den „Affenberg“ nahe der Burg Landskron. Die Makaken sind aus ihrer Heimat auch Schneefälle gewöhnt und daher bestens an das österreichische Winterwetter angepasst.

Die menschlichen Besucher können die Welt der Affen auf Führungen erleben. Dabei gewähren die Makaken einen ausführlichen Einblick in ihr Familienleben. Ungewöhnlich, aber für diese japanischen Dauergäste durchaus üblich, sind die Tauch- und Schwimmkünste der Makaken.

Werbung: