Winterurlaub in den französischen Alpen

Skifahren in Frankreich - © moritz rothacker / pixelio.de

Skifahren in Frankreich – © moritz rothacker / Pixelio.de

Les 2 Alpes, La Plagne, Chamonix, Val Thorens… bei diesen klingenden Ortsnamen schlägt das Herz jedes Skifans höher. Die Skigebiete der französischen Alpen sind wirklich etwas Besonderes: größer, höher und schneesicherer als die meisten Wintersportregionen Österreichs und der Schweiz. Dafür lohnt es sich allemal, ein paar Kilometer länger mit dem Auto anzureisen.

Skifahren in den Savoyer Alpen

Ein Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes sind die Savoyer Alpen: Hier am Dreiländereck zwischen Frankreich, Italien und der Schweiz erhebt sich der Mont Blanc, der mit 4810 Metern (so die jüngste Messung) höchste Berg Europas. Zu den Füßen des Mont-Blanc-Massivs und in den Nachbartäler erstrecken sich Skigebiete, die aufgrund ihrer Höhenlage als besonders schneesicher gelten. Hier herrschen teilweise bis in den Mai hinein gute Wintersportbedingungen.

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Auch die Weltcup-Skirennen sind in dieser Region sehr gerne zu Gast. Im etwas weiter südlich gelegenen Albertville fanden 1992 sogar die Olympischen Winterspiele statt. Hier erstreckt sich das Skigebiet „Les Trois Vallèes“, das als größtes der Welt gilt und rund 600 Pistenkilometer zu bieten hat. Wer dieses (oder ein anderes) Wintersportparadies persönlich testen möchte, kann sich bei winterreisen.de detailliert über einzelne Orte informieren und Unterkünfte buchen.

Seealpen

Auch weiter südlich warten attraktive Wintersportregionen auf die Skifahrer. Die höchsten Gipfel der Seealpen (oder „Meeralpen“) sind ebenfalls über 3000 Meter hoch. Beliebte Skigebiete dieser Alpenregion sind unter anderem Isola 2000, Auron und Camp d’Argent. Eine zusätzliche Attraktion ist die Nähe zum Mittelmeer. Mit dem eigenen Auto oder dem Mietwagen kann man der Cote d’Azur und der italienischen Riviera einen Kurzbesuch abstatten.

Anreise

Die Anreise per Auto führt – ganz gleich, von wo der deutsche Urlauber startet – einmal quer durch die Schweiz. Obwohl die Strecke fast durchgehend als Autobahn ausgebaut ist (mit Vignettenpflicht), kommt man hier selten mit Höchstgeschwindigkeit voran. Beispielsweise benötigt der Autourlauber von Stuttgart über Basel und Bern nach Chamonix selbst bei guten Verkehrs- und Straßenbedingungen mehr als fünf Stunden. Der letzte Streckenabschnitt zwischen Martigny (Schweiz) nach Chamonix führt über die Alpenpässe Col de Forclaz und Col des Montets. Eine Weiterfahrt von Chamonix bis Isola 2000 dauert nochmals mindestens vier Stunden.

Winterurlaub mit dem Auto

Berge, Eis und Schnee stellen auch beim Winterurlaub in Frankreich erhöhte Anforderungen an den Autofahrer. Eine moderate Fahrweise ist dringend zu empfehlen. Winterreifen und Abblendlicht am Tag sind zwar nicht zwingend vorgeschrieben, erhöhen aber die Verkehrssicherheit erheblich. Wie auch in Deutschland gilt in Frankreich eine Warnwestenpflicht. Außerdem sollten Autofahrer einen Alkoholtester mitführen (wird dieser vergessen, droht allerdings kein Bußgeld). Weitere Informationen über zulässige Höchstgeschwindigkeiten und andere Verkehrsbestimmungen gibt es hier bei auto-reise-welt.de oder auf den Internetseiten des Automobilclubs ADAC.

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