Weltreise mit dem Auto?

Auto in der Wüste - © Christine Koch / pixelio.de

Auto in der Wüste – © Christine Koch / Pixelio.de

Wenn das Fernweh ruft, beginnt der Urlaub in der Regel mit einem Langstreckenflug. Wer aber das Reiseland eingehend erkunden will, der braucht vor Ort ein flexibleres Verkehrsmittel – also eigentlich ein Auto. Und damit beginnt in vielen Fällen das Abenteuer erst so richtig, denn die Anforderungen an Planung und Logistik können erheblich sein.

Der einfachste Fall: ein Land – ein Mietwagen

Viele Autoverleiher sind international aktiv. Auch in als „exotisch“ geltenden Weltregionen, zum Beispiel in Afrika, ist es daher ohne Weiteres möglich, ein Auto zu mieten. Erfahrene Reiseanbieter wie Meiers Weltreisen ermöglichen es, zur Flug-Pauschalreise den passenden Mietwagen zu buchen. Das funktioniert so lange bestens, wie der Urlauber seinen Aufenthalt auf ein einziges Land beschränkt, also keinen Grenzübertritt plant.

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Deutliche Hürden entstehen dann, wenn die Weltreise durch mehrere Länder führen soll. Viele Autovermieter verbieten Reisen in Staaten, die als politisch besonders instabil gelten oder in denen ein hohes Unfall- und Diebstahlrisiko droht. Manchmal ist der Grenzübertritt zwar erlaubt, kostet aber dreistellige Zusatzgebühren. Fast immer werden erhebliche Einwegmieten fällig, wenn der Mietwagen aus dem entfernten Ausland zurückgeholt werden muss. Der Urlauber muss also die Mietbedingungen sehr genau studieren, um die geplante Reiseroute nicht zu gefährden.

Aktuelle Einreisebestimmungen sowie verlässliche Reisehinweise veröffentlicht das Auswärtige Amt.

Alternative Autokauf

Um die logistischen Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen, kann es tatsächlich sinnvoll sein, zu Beginn der Weltreise ein Auto zu kaufen. Zwar drohen auch in diesem Fall bürokratische Herausforderungen und eine spürbare finanzielle Belastung. Aber gerade bei wochenlangen, länderübergreifenden Touren ist ein Kauf eine ernsthafte Alternative. Das Preisniveau für taugliche Gebrauchtwagen ist von Land zu Land sehr unterschiedlich. Auf jeden Fall ist es Pflicht, sich schon von Deutschland aus eingehend zu informieren.

Selbst steuern oder Fahrer buchen?

In „westlichen“ Ländern wie den USA oder Kanada ist es völlig unproblematisch, das gemietete (oder gekaufte) Fahrzeug eigenhändig zu steuern. In den meisten Regionen der Welt braucht man als deutscher Urlauber aber durchaus gute Nerven und eine hohe Fahrroutine, um sich den landestypischen Gegebenheiten anzupassen. Selbst für beliebte Reiseländer wie Thailand raten viele Experten kategorisch davon ab, selbst zu fahren. Die Gründe sind vielfältig: schlechte Fahrbahnverhältnisse, mangelhaftes Rettungswesen, ungewohnte Verkehrsregeln sowie (scheinbar) chaotisch agierende Verkehrsteilnehmer mahnen zur Vorsicht.

Überraschend bequem und günstig ist das dagegen, einen einheimischen Fahrer zu buchen – am einfachsten gleich zusammen mit dem Mietwagen. Die Fahrer kommen nicht nur im Straßenverkehr am besten zurecht, sondern können Gefahrensituationen besser einschätzen und zudem als „Reiseführer“ gute Dienste leisten.

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