Überbrückungskabel anschließen

Überbrückungskabel

Überbrückungskabel – eigenes Foto

Es gibt Momente, die jeder Autofahrer von Herzen hasst: Schwungvoll dreht man den Zündschlüssel herum – aber statt eines satten Motorgeräuschs hört man nur ein wehleidiges Krächzen. Die Batterie ist leer, vielleicht weil man vergessen hat, über Nacht das Licht abzuschalten. Dann muss ein Überbrückungskabel ran – aber wie anschließen?

(Anzeigen:)

Aus Gründen der persönlichen Sicherheit, und um die empfindliche Technik zu schützen, ist es wichtig, bei der Starthilfe eine genau festgelegte Reihenfolge einzuhalten:

  • Überprüfen Sie, ob die Batterien beider Fahrzeuge, Spender und Empfänger, die gleiche Spannung haben. Üblich sind 12 Volt. Die Spannung des Spenders sollte im Vergleich nicht wesentlich kleiner sein.
  • Schalten Sie in beiden beteiligten Fahrzeugen überflüssige Energieverbraucher, zum Beispiel Heizung und Radio, ab.
  • Schließen Sie das rote Kabel an den Pluspol des Empfängers an und erst danach an den Pluspol des Spenders.
  • Schließen Sie das schwarze Überbrückungskabel an den Minuspol des Spenders und danach an ein Metallteil des Empfängerfahrzeugs an. Aus Sicherheitsgründen nie direkt an den Minuspol der empfangenden Batterie anklemmen!
  • Starten Sie zunächst das Spender- und anschließend das Empfängerfahrzeug.
  • Schalten Sie im Empfängerfahrzeug einen oder mehrere Energieverbraucher ein, um die Elektronik vor drohenden Überspannungen zu schützen.
  • Wenn die Batterie tief entladen ist, lassen Sie die Überbrückungskabel mindestens 10 Minuten angeklemmt, um einen optimalen Ladevorgang zu gewährleisten.
  • Entfernen Sie zuerst die Klemme an der Masse (Metallteil) des Empfängers, dann in beliebiger Reihenfolge alle weiteren Kontakte.
  • Schalten Sie die Energieverbraucher beim Empfänger wieder aus und fahren Sie mit dem Auto am besten mindestens eine Stunde, um die Batterie aufzuladen. Wenn alles gut läuft, sollte Ihr Auto danach wieder startklar sein!

Werbung: