Tipps für den Reisebus

Reisebusse auf dem Parkplatz - Andreas Hermsdorf  / pixelio.de

Reisebusse auf dem Parkplatz – Andreas Hermsdorf / Pixelio.de

Im Urlaub ist niemand gerne allein. Die erhoffte Geselligkeit und Spargründe sind die wichtigsten Argumente für einen Urlaub mit dem Reisebus. Andererseits stellen Fernfahrten alle Mitreisenden vor besondere Herausforderungen. Lesen Sie hier unsere Tipps, wie schon die Fahrt zu einem gelungenen Urlaubsstart wird.

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Gut vorbereiten und intelligent packen

Selbst in komfortablen Reisebussen ist der Platz für Handgepäck sehr begrenzt. Man sollte daher genau überlegen, was bis zum Urlaubsort im Koffer verschwinden darf – und was dringend im Fahrgastraum benötigt wird. Unsere Vorschläge:

  • In der Regel bietet der Bordservice kleine Snacks und Getränke an. Darüber hinaus empfiehlt es sich beispielsweise Obst (Apfel) selbst mitzunehmen. Gerade Kinder brauchen auf langer Fahrt ihr Lieblingsgetränk und die bevorzugten Süßigkeiten. Schmelzende Schokolade ist eher ungünstig.
  • Ganz wichtig ist es, für Beschäftigung zu sorgen. Ein gutes Buch kann die Zeit angenehm vertreiben. Smartphones oder iPads halten Kinder und Erwachsene bei Laune. Aber am besten über Kopfhörer, damit andere Fahrgäste nicht gestört werden!
  • In eine Mini-Bordapotheke gehören alle Medikamente, die man während der Fahrzeit einnehmen muss. Nicht wenige Menschen leiden auch im Bus an der Reisekrankheit. Pillen gegen die lästige Übelkeit muss man oft vor und während der Fahrt einnehmen.
  • Im Reisebus zu schlafen ist nicht immer einfach. Wer die Rückenlehne zurückstellt, stört eventuell den Hintermann. Hilfreich ist ein großes, weiches Kuschelkissen, das sich zwischen Lehne und Fenster klemmen lässt. Eine Decke hält den Körper auch bei überaktiver Klimaanlage warm.
  • Bei langen Fahrten Zahnputzzeug und einen Waschlappen nicht vergessen.
  • Kinder sind besonders anspruchsvolle Fahrgäste. Gegen die Langeweile helfen Reisespiele, kleine Rätsel, Stifte und Malblock.

Auf die letzte Minute vor Abfahrt am Reisebus zu erscheinen, zahlt sich nicht aus. Wer sich mehr Zeit nimmt, kann in aller Ruhe das Gepäck aufgeben und seine persönlichen Habseligkeiten sortieren. Außerdem kann man während des Wartens schon den einen oder anderen Mitreisenden kennen lernen. Auf diese Weise findet man vielleicht jemanden, neben dem man gerne einige Stunden sitzen mag.

Um fit zu bleiben und den Rücken zu schonen, sollte der Busreisende die Sitzposition gelegentlich wechseln und möglichst keinen „Buckel“ machen. Und die wenigen Fahrtpausen sind nicht nur zum Pinkeln geeignet, sondern auch für eine schnelle Rückengymnastik. So erreicht man entspannt und voller Tatendrang den Urlaubsort.

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