Rom und Vatikan

Städtereise Rom, Petersplatz - © Stefan Fellechner / Pixelio.de

Städtereise Rom, Petersplatz – © Stefan Fellechner / Pixelio.de

Seit über 2000 Jahren ist Rom eine der wichtigsten und lebendigsten Metropolen der Welt. Dem antiken Erbe begegnet man heute auf Schritt und Tritt: Kolosseum, Forum Romanum, Kaiserforen, Pantheon und vieles mehr. Auch spätere Epochen haben eindruckvolle Zeugnisse hinterlassen, die Rom souverän integriert, ohne dabei museal zu sein.

Ein weiteres Markenzeichen dieser wohl katholischsten Stadt der Welt sind ihre unzähligen Kirchen. Die berühmteste ist die Basilika St. Peter im Vatikan. Dieser „Petersdom“ wurde 1626 geweiht ist zählt heute zum Weltkulturerbe der Unesco. Die Vatikanstadt ist mit nur 0,44 Quadratkilometern der kleinste Staat der Erde.

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Die meisten Rom-Touristen kommen heutzutage mit dem Flugzeug. Wer sich allerdings mit Auto auf den Weg macht, hat vor allem einen Vorteil: Er kann in Italien leicht mehrere Stationen einlegen. Nach der Städtereise bietet sich – als prima Kontrastprogramm – ein Badeurlaub am Mittelmeer oder ein Ferienhaus in der Toskana an.

Anreise

Wie ein Sprichwort sagt, führen alle Wege nach Rom. Für den deutschen Autofahrer ist die Anreise nicht ganz so eindeutig. Aus Westdeutschland ist die kürzeste Route über die A5 am Rhein entlang, durch die Schweiz (Gotthardtunnel), über Mailand und Parma. In der Schweiz ist eine kostenpflichtige Vignette erforderlich, in Italien orientiert sich die Maut an den benutzen Autobahnkilometern.

Der Autoreisende aus dem Osten und Norden Deutschlands folgt am besten der Route über München, Brenner-Autobahn, Bozen und Bologna. Die Österreich-Durchquerung kostet Mautgebühren, hinzu kommen Extra-Gebühren für den „Brenner“.

Aus den meisten Regionen braucht man zwei Reisetage bis nach Rom:

Hamburg: rund 17 Stunden für 1.700 Kilometer
Berlin: gut 15 Stunden für 1.500 Kilometer
Köln: rund 14 Stunden für 1.400 Kilometer
München: gut 9 Stunden für 920 Kilometer

Verkehr in Rom

Eine ausreichende Fitness vorausgesetzt (Rom ist ausgesprochen hügelig), sind die eigenen Beine das beste Fortbewegungsmittel in Rom. Trotz der Größe der Stadt lassen sich viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß abgehen. Autofahrer haben es dagegen schwer: Der Verkehr ist dicht, der italienische Fahrstil gewöhnungsbedürftig, Parkplätze sind selten und auch die Ausschilderung ist oft mäßig. Die Innenstadt ist sogar verkehrsberuhigt und darf nur mit Ausnahmegenehmigung befahren werden.

Gut beraten ist der Autotourist, wenn er sein Fahrzeug dauerhaft abstellt, zum Beispiel in einer zentrumsnahen Parkgarage.

Neben den beiden Metro-Linien stützt sich der öffentliche Nahverkehr vor allem auf das gut ausgebaute und preiswerte Bussystem. Hinzu kommen mehrere Touristenbusse, die die Attraktionen und archäologischen Stätten anfahren. Der so genannte Roma Pass beinhaltet drei Tage kostenfreie Nutzung des Nahverkehrs plus einen ermäßigten Eintritt bei Ausgrabungen und Museen.

Reisewetter: Warm und ausgeglichen

Wer auf Städtereisen Rom erkunden will, findet dafür viele Monate lang prima Reisewetter. Obwohl es im römischen Hochsommer sehr heiß werden kann, sind die Temperaturen doch angenehmer als in vielen anderen Mittelmeerregionen: Das nahe Mittelmeer wirkt ausgleichend auf das Klima. Bereits im März herrschen frühlingshafte Höchsttemperaturen über 15 Grad, im Juli und August klettert das Thermometer häufig über die 30-Grad-Marke, bis einschließlich Oktober bleibt es angenehm warm.

Wie in Italien üblich, fällt der meiste Niederschlag in den Wintermonaten, während die Sommer recht trocken sind. Allerdings besteht über das ganze Jahr hinweg eine gewisse Regenwahrscheinlichkeit, sodass ein Schirm im Urlaubsgepäck nicht schaden kann. Der mit Abstand trockenste Monat ist der Juli. Vor allem von Oktober bis Dezember kann es nass werden. Daher ist der ideale Zeitraum für eine Städtereise wohl von Mai bis September. Etwa ab Ende Mai hat das Mittelmeer gute Badetemperaturen.

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