London: very british

London Tower Bridge - © Jochen Gebhard / pixelio.de

London Tower Bridge – © Jochen Gebhard / Pixelio.de

Weltoffen, multikulturell und zugleich absolut englisch – das ist London. Hier können Sie Tag und Nacht pulsierende Stadtviertel erkunden, die alle ihre eigenen Charme und Charakter haben. Oder Sie wandeln auf den Wegen der historischen, königlichen Metropole. Die lebendige britische Monarchie prägt Gegenwart und Geschichte der Stadt. Für den deutschen Autourlauber ist das faszinierende London gerade mal eine Tagesreise entfernt.

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Anreise und Reisetipps

Zugegeben: Für einen Wochenendtrip ist das Flugzeug – auch dank der Billigflüge – das bessere Verkehrsmittel. Wenn Sie aber eine Woche Zeit haben (und London ist definitiv jeden Tag wert) oder die britischen Inseln insgesamt erkunden möchten, sind Sie mit dem Auto erstaunlich schnell und günstig am Ziel. Zum Beispiel ist die britische Hauptstadt von Frankfurt aus, eine passende Fährverbindung vorausgesetzt, in weniger als 10 Stunden erreichbar.

Mehrere Autofähren verbinden das europäische Festland mit England. Die Strecke von Hamburg bis Harwich ist mit rund 19 Stunden Fahrt die gemütlichste Anreise. Von Hoek van Holland/Rotterdam nach Harwich sind Sie knapp vier Stunden unterwegs. Insgesamt am schnellsten ist die Anreise vom französischen Calais nach Dover. Diese Überfahrt dauert anderthalb bis zwei Stunden. Um Geld zu sparen, erkundigen Sie sich nach den aktuellen Nachttarifen, buchen Sie die Fähre im Voraus und meiden Sie Wochenenden.

Ganz gleich, welche Fährroute Sie wählen, haben Sie in England noch etwa 120 Autokilometer im Linksverkehr vor sich. Das Tempolimit in Großbritannien beträgt innerorts 48, außerorts 96 und auf Schnellstraßen und Autobahnen 112 km/h (umgerechnet aus mph).

Verkehr in London

Wenn Sie das erste Mal London besuchen, orientieren Sie sich am besten an den Hauptverkehrsstraßen, um sich nicht zu verfahren. Sollte Ihre Unterkunft außerhalb der inneren City liegen, parken Sie Ihr Auto dort und bewegen sich mit Bus und U-Bahn weiter. Das Londoner Nahverkehrssystem ist sehr gut ausgebaut. Machen Sie mehrere Fahrten pro Tag, was als Tourist üblich ist, lohnt eine vergünstigte „Travelcard“.

Wer lieber mit dem eigenen Auto in die Innenstadt fährt, muss werktags von 7 bis 18 Uhr eine City-Maut (Congestion Charge) entrichten. Die Gebühr wird pro Auto und Tag erhoben und kann bei ausgewählten Geschäften und Tankstellen bezahlt werden. Gegen eine Fahrt in die City spricht auch, dass freie Parkplätze rar und teuer sind.

Das Wetter: Regen gehört dazu

Dass London ganzjährig ein beliebtes Reiseziel ist, liegt sicher nicht an seinen klimatischen Vorzügen. Die Sommer sind in der Regel mäßig warm bei Durchschnittswerten von rund 17 Grad. Der Regenmantel ist während des ganzes Jahres unentbehrlich. Dafür sind die Winter sehr mild, Frost und Schnee drohen nur selten. Die Monate November und Dezember haben das höchste Nebel- und Regenrisiko. In den Wintermonaten ist außerdem der Smog am deutlichsten zu spüren, im April können Besucher und Einheimische wieder besser durchatmen.

Mit dem Stadtpass sparen

Empfehlenswert ist der „London Pass“. Dieser Stadtpass ist nach Gültigkeitsdauer gestaffelt und bietet freien Eintritt für gut 80 Attraktionen. Der Preis von durchschnittlich gut 30 Pfund pro Tag wirkt nur auf den ersten Blick hoch. Das Preisniveau in London ist enorm – wer etwa zwei Museen oder andere Sehenswürdigkeiten täglich besucht, macht mit dem Pass bereits einen klaren Gewinn. Außerdem braucht der Besitzer beim Eintritt nicht Schlange stehen, was nicht nur beim Besuch im Tower viel Zeit spart. Nähere Infos und Bestellung unter www.londonpass.de.

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