Sportwagen mieten

Sportwagen mieten - Angebote und Tipps - © H.D.Volz / pixelio.de

Sportwagen mieten – Angebote und Tipps – © H.D.Volz / Pixelio.de

In fünf Sekunden auf 100 km/h beschleunigen, die Kraft von satten 355 PS spüren, mit knapp 300 Stundenkilometern über die Piste schießen… Dieser Traum, der sich Porsche Carrera nennt, kostet Speedfreaks normalerweise über 100.000 Euro. Aber es gibt eine Alternative: einfach einen Sportwagen mieten.

Selbstverständlich sind die Luxusflitzer mit den klangvollen Namen wie „Lamborghini Gallardo“ oder „Ferrari 458 Italia Spider“ eher rar und stehen bei kaum einem lokalen Autovermieter abholbereit auf dem Parkplatz. Angebot und Nachfrage regelt daher das Internet. Vermittler wie motion-drive-vermietung.de bieten teilweise eigene Wagen zur Miete an und machen darüber hinaus das bundesweite Angebot verfügbar. Neben kommerziellen Vermietern tummeln sich auch private Sportwagenbesitzer auf Online-Marktplätzen, um den hochpreisigen Unterhalt ihrer Boliden wenigstens teilweise per Vermietung zu finanzieren.

(Anzeigen:)

Preis und Leistung

Wer den Rausch von Kraft und Geschwindigkeit erleben möchte, bekommt ein kurzes Schnuppererlebnis mit dem Porsche Carrera schon für rund 100 Euro. Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt: Prestige und Power haben ihren Preis, der Wertverlust und das Risiko für den Autovermieter sind enorm. Der Ferrari 458 Italia Spider ist für einen einzigen, unvergesslichen Tag kaum unter 1000 Euro zu haben. Bei motion-drive-vermittlung.de sind 100 Kilometer inklusive, jeder Kilometer mehr kostet extra.

Um den Vermieter im Falle eines Unfalles zu schützen, wird außerdem eine Kaution in vier- bis fünfstelliger Höhe fällig. Da bei echtem „Männerspaß“ Geld womöglich eine untergeordnete Rolle spielt, sind die Sportwagen oft wochenlang im Voraus ausgebucht. Gerade wer sich in ein ganz bestimmtes Modell verliebt hat und es im Sommer mieten möchte, sollte sich vorausschauend darum kümmern.

Mal richtig ausfahren?

Auf typischen Ausflugsfahrten lassen sich die Flitzer aus Maranello oder Zuffenhausen nicht ausreizen. Selbst wenn die Autobahn auf kurzer Strecke mal kein Tempolimit ausweist, setzt die Verkehrslage natürliche Grenzen. Wem also der Stolz nicht ausreicht, für einen Tag im Leben einen echten Lamborghini zu steuern, müsste sich theoretisch eine andere Spielwiese suchen.

Eine ganze Menge Power darf man auf deutschen Rennstrecken auf die Straße bringen. Beispielsweise bieten der Nürburgring und der Hockenheimring außerhalb der Renntage „Touristenfahrten“ an. Zu dumm nur (aber auch allzu verständlich), dass es die Sportwagen-Vermieter ausdrücklich verbieten, an derartigen Events teilzunehmen… Zwar gelten bei „Touristenfahrten“ eigentlich strenge Regeln und Sicherheitsvorschriften, die aber von rüpelhaften Rasern gerne außer Kraft gesetzt werden. Und wenn dabei ein Luxussportwagen crasht, kann dies im Extremfall mehrere Hunderttausend Euro Schaden anrichten.

Als Edel-Trostpflaster werden zum Beispiel besondere Events veranstaltet, bei denen man unter kontrollierten Bedingungen „Rennen“ fahren oder die eigene Fahrsicherheit trainieren darf. Und damit bleibt dem Sportwagen-Besitzer auf Zeit dann doch mehr als die fotografisch unterstütze Erinnerung.

Werbung: