![]() Das perfekte Foto vom SonnenuntergangEin gleißend roter Sonnenuntergang ist eines der häufigsten Fotomotive, die Urlauber von ihrer Reise mitbringen. Aber häufig wirkt das, was in der Natur noch so prächtig erschien, auf dem entwickelten Foto eher blass, manchmal sogar langweilig. Was ist da schief gegangen? Und was kann man beim nächsten Mal verbessern, damit die romantischen letzten Sonnenstrahlen ihren ganz besonderen Reiz bewahren? Unterbelichtung für bessere FarbenWie bei allen Gegenlicht-Aufnahmen kommt es auch bei Sonnenuntergängen vor allem auf die richtige Belichtung an. Ein üblicher Integral-Belichtungsmesser berechnet einen Mittelwert aus helleren und dunkleren Bildbereichen. Die Folge: Da die Sonne noch immer recht hell ist, erscheinen Motive im Vordergrund sehr dunkel, oft nur als Schattenriss. Wem also der Vordergrund sehr wichtig ist, der sollte unbedingt einen Aufhellblitz (erzwungenen Blitz) verwenden. Er verringert die Bildkontraste und sorgt dafür, dass das ganze Motiv ausgewogener ausgeleuchtet ist. Dieses Vorgehen geht allerdings zu Lasten der Farbigkeit des Sonnenuntergangs selbst. Für besonders farbintensive Reiseerinnerungen empfiehlt es sich, manuell eine leichte Unterbelichtung um etwa eine Stufe zu wählen. Einen Spot-Belichtungsmesser sollte man auf hellere Bildteile richten, um so eine Überlichtung zu vermeiden. Nicht nur die Sonne zählt So eindrucksvoll das Sonnenschauspiel gerade in südlichen Ländern ist - vielen Urlaubsaufnahmen fehlt die entscheidende Würze. Wirklich interessant wird das Foto zum Beispiel durch Farbspiele in der Wolken und außergewöhnliche Wasser-Reflektionen. Ein sehr attraktiver Blickfang sind Vordergrund-Motive. Schwarze Silhouetten regen die Phantasie an und sind eine schöner Kontrapunkt. (Foto: © tom2509 / PIXELIO) |
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