![]() Sonderurlaub für Berufstätige mit Kindern?Deutsche Politiker mühen sich immer stärker, Familien das Leben zu erleichtern. Aber neben einer finanziellen Entlastung brauchen berufstätige Eltern vor allem eines: mehr Freizeit für sich und ihre Kinder. Ein zusätzlicher Anreiz zum Kinderkriegen wäre daher ein Sonderurlaub für Arbeitnehmer. Und so könnte ein tragfähiges Modell aussehen: Gestaffelte Urlaubszulage Der Sonderurlaub, so der Vorschlag von auto-reise-welt.de, sollte sich grundsätzlich an der Kinderzahl orientieren. Für ein einziges Kind gibt einen Urlaubstag, für zwei Kinder zwei und für drei oder mehr Kinder drei zusätzliche Tage. Eine weitergehende Zulage dürfte an den gesellschaftlichen und ökonomischen Möglichkeiten scheitern. Grundsätzlich sind viele verschiedene Ausgleichs- und Finanzierungsmodelle denkbar. Realistisch erscheinen vor allem zwei Varianten: das Solidarprinzip oder das Umlageprinzip. Das kostenneutrale SolidarprinzipUm weder die Arbeitgeber noch die öffentlichen Haushalte zu belasten, refinanzieren die kinderlosen Arbeitnehmer den Sonderurlaub durch Mehrarbeit. Am einfachsten wäre es, einen bundesweiten Feiertag für alle zu streichen. Bei dieser Lösung würde ein realer Mehrurlaub erst ab dem zweiten Kind zustande kommen. Wer nur ein Kind besitzt, hat unter dem Strich weder einen Gewinn noch einen Verlust an freien Tagen. Das UmlageprinzipBei diesem Modell werden die Kosten, die den Arbeitgebern durch einen Verlust an produktiver Arbeitszeit entstehen, auf drei Schultern verteilt: Sowohl alle Arbeitnehmer als auch der Staat und die Arbeitgeber zahlen zu gleichen Teilen in einen gemeinsamen Topf ein. Je mehr Sonderurlaub im jeweiligen Betrieb anfällt, desto mehr bekommt er aus diesem Topf zurück. Der Vorteil dieses Systems liegt daran, dass ein Berufstätiger bereits ab dem ersten Kind tatsächlich entlastet wird. Ihre Meinung ist gefragt Was halten Sie, lieber Leser, von diesen Anregungen? Schreiben Sie uns! (Foto: © PIXELIO) |
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