Ohne Selbstbeteiligung Geld sparen

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Mietwagen-Vertrag unterschreiben – eigenes Foto

Vor allem die günstigen Autovermieter bieten ihren Kunden verschiedene Preismodelle an – mit oder ohne Selbstbeteiligung. Dabei kostet die Selbstbeteiligung oft nur einen geringen Aufpreis und kann im Schadensfall mehrere Hundert Euro einsparen helfen.

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Durchschnittlich macht der Aufpreis gut zehn Prozent der gesamten Mietkosten aus. Wer also beispielsweise in Spanien eine Woche lang ein Auto für 200 Euro mietet, dem werden in der Regel etwa 20 Euro berechnet. Dafür bekommt er vertraglich zugesichert, dass er für Bagatellschäden nicht aufkommen muss. Diese ärgerlichen, kleinen Schäden (wie zum Beispiel abgefahrene Seitenspiegel) machen einen Großteil aller Schadensfälle aus.

Eine Ausnahme bei der Selbstbeteiligung machen leider manchmal Glas- und Reifenschäden. Diese sind auch in einigen Versicherungspaketen, die den irreführenden Namen „all inclusive“ tragen, nicht mitversichert. Das Gleiche kann auch für Schäden am Unterboden des Fahrzeugs gelten. Dagegen gibt es im Falle eines Diebstahls in der Regel keine Extraklauseln. Bei einem Angebotsvergleich sollte man stets genau die Mietbedingungen studieren.

Wann lohnt sich ein Mietwagen mit Selbstbeteiligung?

Letztlich muss jeder Urlauber selbst entscheiden, welches Risiko er selbst zu tragen bereit ist. Am ehesten verzichtbar ist seine Selbstbeteiligung, wenn…

  • ein Kleinstwagen gemietet wird,
  • der Fahrer jahrelang unfallfrei und stressresistent ist (Vorsicht vor Selbstüberschätzung!),
  • der Fahrer am Reiseziel bereits ortskundig ist,
  • die Mietangebote ohne Selbstbeteiligung sehr unattraktiv bzw. überteuert erscheinen.
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