Mit Rückfahrkamera sicher einparken

Rückfahrkamera - © Maik Grabosch / Pixelio.de

Einparken – © Maik Grabosch / Pixelio.de

Gerade auf Reisen kann das Einparken zur echten Herausforderung werden: Nicht nur mit Wohnmobil oder Wohnwagen kann der Autofahrer kaum erkennen, wie viel Platz nach hinten bleibt – auch ein vollgepackter Pkw-Kofferraum versperrt das Blickfeld. Eine gute Lösung für das Sichtproblem sind Rückfahrkameras.

Diese optischen Systeme bestehen aus einer rückwärtsgewandten Kamera sowie einem Monitor im Cockpit. Die Kameralinse nimmt den Bereich hinter dem Fahrzeugheck auf und überträgt die Daten per Funk oder Kabel auf den Monitor. Im Detail hat der Autofahrer die Wahl zwischen etlichen verschiedenen Typen.

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Leistungsmerkmale von Rückfahrkameras

Wichtig für die Leistungsfähigkeit der Kameras ist der Aufnahmewinkel. Je größer der Winkel ist, desto besser ist der Überblick über die Parklücke und das benachbarte Verkehrsgeschehen. Manche Systeme arbeiten mit einem Winkel von 150 Grad und mehr.

Ein besonderes Problem ist die drohende Verschmutzung der Linsen. Bei den so genannten Shutterkameras ist die Linse daher mit einer Schutzkappe bedeckt, die sich beispielsweise beim Rückwärtsfahren automatisch öffnet.

Zusätzlichen Komfort und Sicherheit bieten Doppelkameras mit zwei Linsen. Sie besitzen neben der üblichen Rückfahrkamera noch ein zweites Objektiv, das in der Fernsicht den ganzen rückwärtigen Verkehr dauerhaft beobachtet. Dies bietet dem Autofahrer eine ideale Unterstützung bei Überholmanövern auf der Autobahn.

Wichtig ist auch eine ausreichende Größe und Auflösung des Monitors. Weit verbreitet sind Bildschirmgrößen von fünf bis sieben Zoll. Bei manchen Modellen ist praktischerweise ein Navigationsgerät integriert, sodass nur ein einziger Monitor im Autocockpit untergebracht werden muss.

Kauf und Montage

Eine Rückfahrkamera für viele Autotypen kann man beispielsweise beim Hersteller LUIS erwerben. Manche Rückfahrkameras kosten weniger als Hundert Euro und bewegen sich somit in einer ähnlichen Preisregion wie die vergleichsweise einfachen Rückfahrwarner. Meistens kosten die Systeme einige Hundert Euro. Hinzu kommt allerdings noch die Montage, die in der Regel einige Arbeiten an der Karosserie erfordert und am besten von einer Fachwerkstatt übernommen wird.

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