Juli – die heiße Reisezeit

Strand im Juli, Reisewetter - © Fotograf / Photocase.de

Strand im Juli, Reisewetter – © Fotograf / Photocase.de

Im Juli hat der Europa-Urlauber die perfekte Wahl: Praktisch überall ist es nun warm genug für echtes Sommer-Feeling. Sogar im äußersten Norden des Kontinents kommen Sonnenfreunde auf ihre Kosten. Im Mittelmeerraum ist optimales Badewetter fast schon garantiert. Da vielerorts jetzt Schulferien sind, kann es an beliebten Stränden recht voll werden.

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Die folgenden Ausführungen beruhen auf langjährigen Erfahrungswerten. Das tatsächliche Reisewetter kann von Jahr zu Jahr erheblich abweichen.

Italien: Der italienische Sommer verwöhnt seine Gäste mit über 30 Grad Höchsttemperatur und mehr als 10 Sonnenstunden täglich. Im Norden, zum Beispiel in Venedig und in Südtirol, ist es nur unwesentlich kühler. Hier kann es dann und wann einmal regnen, wenngleich Schlechtwetter-Perioden sehr selten sind. An allen Küsten ist die Badesaison in vollem Gange. Das Meer misst stolze 23 bis 24 Grad.

Spanien, Portugal: Im Juli wird das Temperaturgefälle auf der iberischen Halbinsel noch größer als in den Vormonaten. Allerdings auf sehr hohem Niveau: Im nordwestspanischen Galicien, direkt an der Atlantikküste ist es nicht wärmer als in Deutschland – zur selben Zeit verwandelt sich die Region um Sevilla in einen wahren Glutofen. 36 Grad und mehr sind hier durchaus üblich. Das Meer ist vor Spanien und Portugal meist wenige Grad kühler als vor Italien, vor allem der portugiesische Atlantik. Da Regen abseits des Baskenlandes eine echte Seltenheit ist, beginnt das Land langsam auszutrocknen.

Frankreich: Abgesehen von einem schmalen Streifen an der Nordküste steht Frankreich seinen südlichen Nachbarländern kaum nach. Bei rund 26 Grad Höchsttemperatur schwitzen die Fahrer der Tour de France in ihren Rennsatteln, während sich die Urlauber in Mittelmeer (bei Nizza 22 Grad) und Atlantik (bei Bordeaux 18 Grad) eine Erfrischung gönnen. Der deutlichste Unterschied zu Italien und Spanien ist das etwas höhere Regenrisiko, was aber noch deutlich unter dem deutschen Niveau liegt.

Griechenland: Die Temperaturen steigen oft über 30 Grad und stehen damit den anderen Mittelmeer-Regionen in nichts nach. Die Sonne scheint teilweise über 12 Stunden täglich, und wer einen Regenschauer erlebt, hat schon ein bisschen Pech gehabt. Sowohl auf den Inseln als auch auf dem Festland ist strahlendes Blau die vorherrschende Himmelsfarbe. Kein Wunder also, dass selbst verfrorene Urlauber gerne ins griechische Meer springen.

Österreich, Schweiz: In den Tallagen der Alpen wird es nun häufig über 25 Grad warm. Aber selbst mitten in den Bergen ist nun richtig der Sommer ausgebrochen. Erstaunlicherweise steigt das Thermometer zum Beispiel im Schweizerischen Zermatt, auf 1600 Metern Höhe, auf Werte über 21 Grad. Dies entspricht etwa den durchschnittlichen Höchstwerten in Deutschland. Wen allerdings ein Schauer stört, sollte im Urlaub die Alpen meiden: Mancherorts fällt – statistisch betrachtet – die doppelte Regenmenge wie bei uns. Trockener ist es im Raum Wien und am Genfer See.

Großbritannien, Irland: Wer auf den britischen Inseln einen recht trockenen Urlaub verbringen möchte, der sollte die Chance im Juli nutzen. Dann liegen die zu erwartenden Niederschläge sogar klar unterhalb der deutschen Vergleichswerte. Das Temperaturniveau ist dagegen mit knapp 20 Grad meist unterdurchschnittlich, aber durchaus angenehm.

Norwegen, Schweden, Finnland: Während es in vielen Monaten im nördlichen Skandinavien deutlich kühler als im Süden ist, gleichen sich die Temperaturunterschiede jetzt weitgehend an. Selbst in Lappland steigen die Höchstwerte auf mitteleuropäisches Niveau. Leider nutzen auch die Mücken den recht kurzen Sommer, um sich schnell zu entwickeln und vor allem an den Seen zur Plage zur werden. Wer sich aber gut schützt, wird belohnt durch eine kraftvolle Natur und außergewöhnliche Stimmungen unter einer Sonne, die nur kurze Zeit am Tag hinter dem Horizont verschwindet.

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