Skigebiet Sölden - Skifahren im Sommer und WinterAuf einer Höhe von 1368 m gelegen, ist Sölden einer der schneesichersten Skiorte Österreichs. Sölden wirbt mit der sog. Big 3 Rallye. Gemeint ist damit eine Runde durchs Skigebiet, die zu den Gipfeln der drei Dreitausender Gaislachkogel (3058 m), Tiefenbachkogel (3309 m) und Schwarze Schneid (3370 m) führt. Mit den Pisten am Tiefenbachferner und Rettenbachferner bietet Sölden eines der größten Gletscherskigebiete Österreichs, in dem Skifahren (fast) das ganze Jahr über möglich ist. Mit gerade einmal 3.770 Einwohnern ist Sölden immer noch ein kleines Bergdorf, auch wenn der Name bei Skifahrern weit über die Grenzen Europas hinaus bekannt ist. Wenn während der Hauptsaison die Skiurlauber nach Sölden anreisen und jede der über 500 Unterkünfte bis auf das letzte Gästebett ausgebucht ist, verwandelt sich das Dorf über Nacht in einen pulsierenden Ort, in dem zahlreiche Restaurants, Bars und Diskotheken auf die Urlauber warten, die nach einem anstrengenden Tag auf den Pisten immer noch nicht genügend Action hatten. Bis in die 70er Jahre war Sommertourismus für Sölden ähnlich bedeutend wie der Wintertourismus. Dies hat sich natürlich mit der immer größeren Beliebtheit des alpinen Skisports in den letzten Jahren sehr verändert. Heute bringen 34 moderne Liftanlagen (darunter 7 Gondeln, 19 Sessellifte und gerade mal 8 Schlepplifte) die Gäste zu 151 bestens präparierten Pistenkilometern rund um Gaislachkogel, Rotkogeljoch und Tiefenbachkogl. Neben ca. 50 (zum Teil sehr teuren) Hotels befinden sich auch ca. 20 Gasthöfe, 300 Ferienwohnungen und über 150 Pensionen in Sölden. Gerade die kleineren Gasthöfe, die nicht ganz im Ortszentrum gelegen sind, bieten oftmals wesentlich günstigere Übernachtungsmöglichkeiten. Leider sind in der Hauptsaison vor allem um Weihnachten auch die meisten kleineren Betriebe vollständig ausgebucht und es lohnt sich für die Urlauber, sich um eine Bleibe in den nahe gelegenen Ortschaften Vent oder Hochsölden umzusehen. Auch wenn Sölden durch den Skisport groß und berühmt wurde, lohnt auch im Sommer ein Urlaub in einem der bekanntesten Skiorte der Alpen. Dabei sind die Ötztaler Alpen keineswegs nur Alpinisten und Extrembergsteigern vorbehalten. Die mehr als 150 km markierten Wanderwege ermöglichen es auch dem weniger sportlichen Urlauber, dem das Erleben der Natur wichtiger ist als das Erklimmen immer höherer Berge, einen unvergesslichen Urlaub im Ötztal zu verleben. Wer mit dem Auto nach Sölden anreist, für den empfiehlt sich im Sommer genauso wie im Winter die Anreise über die Inntalautobahn A12 entweder über Dornbirn (aus Richtung Ulm kommend) oder über Kufstein (für Urlauber, die die Route über München wählen). An der Ausfahrt Haiming/Ötztal verlässt man die Autobahn und folgt der Beschilderung nach Sölden. Je nach Straßenverhältnissen sind ab der Autobahnausfahrt noch ca. 30 bis 60 Minuten einzuplanen, bis man sein Hotel in Sölden erreicht hat. Veröffentlichung: 23.12.2008 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|