Soldeu in Andorra - ein Wander- und KultururlaubAndorra hat mich (Rosa) in seinen Bann gezogen. Es gibt dort so manche (magische) Plätze und Stellen, wo ich Kraft schöpfen und die Seele wieder ins Gleichgewicht bringen konnte. (Ich kam sehr angespannt nach Andorra!) Fazit der Reise: Wir haben im vom 13. bis 20. Juli 2007 eine Wander- und Kulturfahrt nach Andorra unternommen. Teilnehmer waren zwei Freundinnen und ich. Wir waren im Hotel Himàlaia Soldeu untergebracht und haben an den vom Hotel angebotenen Wanderaktivitäten aktiv teilgenommen. Absoluter Vorteil des Reiseziels: Bei einer entsprechend großen inhomogenen Gruppe können viele Leute ein Maximum an Gemeinsamkeit erleben und dennoch ihren individuellen Bedürfnissen nachkommen. Selbst für Familien mit Kindern im Schulalter sehe ich Möglichkeiten (Besuch der Kletterwand, Ausdehnen der Wanderungen, Berge und Bergvegetation entdecken lassen). Vorbemerkungen zu den Wanderungen: Ich (Rosa) hatte ja extreme Schwierigkeiten mit dem Atem, was sich jedoch im Laufe der Woche gegeben hat. Am letzten Tag machten wir (durch besondere Umstände) den gleichen Aufstieg wie am vorletzten Tag und ich war sehr überrascht wie gut es da gegenüber dem ersten Tag ging. Zeitrahmen der vom Hotel angebotenen Wanderungen: wenn nicht anderes vermerkt 9 - 13 Uhr 1. Tag: Die Pessonsseen (Gletschersenke und 17 Bergseen entdecken) Durch Hochfahren zum ersten See wurden mir etwa 200 hm "Eigenleistung" erspart. Die Pessonssseen - 17 Karseen als Relikte der Eiszeit, liegen aneinandergereiht wie eine Perlenkette im alpinen Gelände. Von einem See (bzw. einer Seenplatte) zum anderen gilt es einen Aufstieg von 20 - 30 m zu überwinden. Dabei verändert sich die Vegetation sichtbar. Die Wege verlaufen meist auf steinigem Untergrund (nicht loser Schotter) und wir bewegten uns ungefähr auf 2300 - 2500 m. Für Sportliche gäbe es hier eine Option zum Aufstieg auf den Pic del Pesson (2864 m). Für meine Freundinnen und für mich war es eine wunderschöne Rundwanderung - der Abstieg zum ersten Parkplatz wäre wieder der gleiche gewesen wie der Aufstieg. Aber ihr kennt ja das Prinzip der irischen Wege. 2. Tag: Val d’Incles Ca. 3 km lange Anfahrt ins Val d’Incles (1900 m) und für uns Aufstieg zum Refugee (2100 m). Die Gruppe ging dann weiter zum See von Siscaro (2300 m). Der Weg war steinig und recht steil und das Tempo am Anfang für uns ein bisschen zu hoch. Vegetation: Kiefern, Latschen und Birken, Alpenrosen; oben am Refugee verlandeter See. Gleicher Rückweg. Für die Gruppe braucht es gegebenenfalls noch eine ausführlichere Beratung mit Erika (Die Wanderführerin des Wanderhotels Himàlaia). Gegebenenfalls Weitermarsch vom See aus bis ins Hotel - Das Hotel bietet die Wanderung in umgekehrter Reihenfolge mit 15 km und 650 hm an. Das Val d’Incles machte beim Einfahren einen wesentlich romantischeren Eindruck als beim Ausfahren. Zweiter Teil des Reiseberichts Veröffentlichung: 20.03.2008 |
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