Wanderung in Andorra3. Tag: (Selbständige Unternehmung) 11 Uhr mit dem Linienbus nach Andorra la Veille) Bummel durch die "Parfumerie-Meile" zur Kirche und weiter zum Parlament (Führung nur nach Voranmeldung, aber absolut lohnend - wurde am Montagnachmittag mit Marcos nachgeholt - 30 - 45 min.) Aufstieg zum Cami del Rec del Solá und Spaziergang an vielen Kleingärten vorbei bis Escaldes. Dort ebenfalls Bummel durch die Hauptgeschäftsstraße und Aufsuchen der verschiedenen Sehenswürdigkeiten. Kurz vor 18 Uhr waren wir wieder im Hotel. Aber Leute, die keine so Shopping-Muffel sind wie ich/wir, haben die Zeit leicht ausgefüllt, wenn sie schon um 9 oder 10 Uhr in die Stadt fahren. Auch wir werden es dann noch gemütlicher angehen - habe ja meine Gier vieles zu entdecken schon befriedigt. 4. Tag: Tal von Ransol (~ 1900 m) Wild romantischer gleichmäßiger Aufstieg, dann neben dem Wildbach weiter zu einer kleinen Hochfläche (Karfläche auf ~ 2100 m).Schließlich weiter steil aufwärts zum See (~ 2300 – 2400 m). Die letzte Hälfte dieses Aufstiegs haben wir nicht gemacht, aber es war ein wunderschönes Landschaftserlebnis. Am Nachmittag waren wir, wie schon erwähnt, mit Marcos unterwegs ( u.a. im Parlament). 5. Tag: Fahrt nach Prats bei Canillo (~ 9 - 11.30 Uhr) Auf alten Wirtschafts- und Muliwegen Aufstieg durch eine wiederum ganz andere Landschafts- und Vegetationsform. Herrlich lauschige Pfade mit weichem Untergrund durch Wiesen und Wald zu einem geheimnisvollen "Hexenstein" (Kultfelsen). Eine schöne Tour zum Akklimatisieren. Nachmittags waren wir mit Marcos und zwei weiteren Gästen auf "Kulturtour" - ganz toll! Besichtigung des Wohnhauses eines Adligen aus dem 19. Jahrhundert im schönes Dorf von Ordino. 6. Tag: Estany de Tristaina Leichte Wanderung zu Karseen (~ 2200 - 2300m). Ein Teil einer spanischen Wandergruppe ging weiter, der andere Teil blieb dort. Herrliche Landschaft - vielfältige Möglichkeiten für Naturerlebnisse. Die 12jährige Tochter des anderen Teilnehmers entdeckte zum ersten Mal die Berge und zeigte mir deutlich, welches Potential in dieser Wanderung liegt. Hier sind viele Varianten möglich: Umrunden des Sees, Wanderung auf Halbhöhenlage, Verweilen an bestimmten Stellen. Diese Tour scheint sehr populär zu sein. Als ich mir am Donnerstag (bei gleicher Tour) eine Auszeit gegönnt hatte um mich wieder einzuorten, konnten wir zahlreiche Ausflügler beobachten, die den Hügel erklommen und sich voller Stolz in allen möglichen Varianten mit herrlicher Bergkulisse als Hintergrund fotografieren zu lassen. Nachmittags Besuch einer alten Eisenfabrik - Eisengewinnung vor über 150 Jahren. Mit Medien und Life-Vorführung hervorragend aufbereitet. Nachmittags waren wir mit Marcos und zwei weiteren Gästen auf "Kulturtour" - ganz toll! Besichtigung des Wohnhauses eines Adligen aus dem 19. Jahrhundert im schönes Dorf von Ordino. Auch die "Lunchpakete" des Hotels sind ausgesprochen lecker. Dies muss ich jetzt einmal an dieser Stelle erwähnen. Die Planung der Wanderungen von Seiten des Hotels ist sehr umsichtig. Der Wanderer erfährt viel über die Gegend und die Naturlandschaft. Der Zeitrahmen hat bei den von uns besuchten Wanderungen hervorragend zu den anderen Teilnehmern gepasst – hätte wahrscheinlich nach entsprechender Akklimatisierung auch meiner Leistungsfähigkeit (-willigkeit) entsprochen. Vielleicht erweckt der Bericht den Eindruck, dass auch mir die Berge jetzt näher gekommen sind - aber das täuscht. Der Berg an sich ruft mich immer noch nicht, jedoch vielfältiges Naturerleben. Es ist die Faszination dieses kleinen Pyrenäenstaates, der mit einer prachtvollen Vielfalt aufwartet, die mich wirklich begeistert – und nicht nur mich. Außerdem waren wir mit einer 6-köpfigen Familie aus Bayern unterwegs, die oft in Südtirol in der Nähe des Rosengartens Urlaub macht. Die 13-Jährige war immer wieder von der Landschaft Andorras begeistert und bedauerte, nicht genug Zeit zu haben, die verschiedenen Motive zu malen. Erster Teil dieses Reiseberichts Veröffentlichung: 20.03.2008 |
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