Reisetipps für Italien

Hier finden Sie Reisetipps zu Italien. Alpen oder Adria, Weltstadt Rom oder dörfliche Toskana – kaum ein europäisches Land ist so vielfältig wie Italien. Zu jeder der vier Jahreszeiten findet sich ein passendes Reiseziel, das gerade das optimale Reisewetter bietet.

Italiens nördlichste Provinzen punkten im Gegensatz zu den Küstenregionen mit ganzjährigen Tourismusangeboten. Während der kalten Jahreszeit zieht es die Wintersportler in die Region – und während der warmen Monate bieten sich unzählige andere Aktivitäten in den Bergen an.

Einen günstigen Urlaub in Italien kann man in einem Ferienhaus verbringen. Weitere Informationen über Autoreisen nach Italien, Reisewetter und vieles mehr finden Sie hier.

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Reisetipp: Trentino in Südtirol

Als Trentino bezeichnet man im einfachsten Sinne die Region um Trento. Beginnend direkt hinter den Gebietsgrenzen Südtirols, also zum Beispiel hinter dem Lavazejoch, findet man hier noch Ruhe und nicht so touristisch überlaufene Ortschaften, die Ihren Ursprungscharakter bis heute erhalten haben. Hier kann man noch mit Einheimischen in der Bar oder am Tisch sitzen.

Landschaftlich bietet die Region ein wildes Hinterland, mit einer zerklüfteten Bergwelt. Überreste von Festungen aus dem Weltkrieg können z.T. besichtigt werden. Die Straßen sind klein, eng und kurvig, und bieten viel Fahrspaß. Wer sich nicht alleine dort hin getraut, kann zum Bsp. bei einer geführten Cabrio- oder Motorradtour die Region kennenlernen.

Autor: Norbert Reif

Reisetipp: Urlaub in der Region Umbrien

Umbrien liegt zwischen der Toskana und den Marken. Die Region ist ein Landfleck inmitten einer wundervollen Umgebung, in dem sich die Geschichte der Menschen mit der natürlichen Landschaft und ihren Reichtümern überschneidet. Bei einer Reise durch Umbrien trifft man auf viele bildhübsche mittelalterliche Städtchen, in denen es eine ganze Menge zu entdecken gibt.

In der Provinz von Perugia, zum Beispiel, befindet sich die einstige Etruskerstadt Bettona. Das Städtchen wird von einer 1000 Meter langen, teils etruskischen, teils mittelalterlichen Umfassungsmauer mit Wachtürmen, Bollwerken und Zugbrücke eingeschlossen. Von der Stadtmauer aus überblickt man Tal und Ebene. Mit einem einzigen Blick umfasst man die dunklen und weichen Linien der Hügel in ihren, ja nach Jahreszeit, stärker kontrastierenden oder helleren Grüntönen.

Die Friedlichkeit dieses Anblicks wird von den Gehöften und den umliegenden Orten verstärkt: Assisi am Subasio, Spello, Santa Maria degli Angeli und am Horizont verschwindet Perugia. Bettona hat heute ungefähr 3600 Einwohner. Das Städtchen stammt von den Etruskern, die von der guten Lage angelockt wurden und sich am linken Tiberufer im Gebiet der Umbrier niederließen. Aus diesem Zeitalter stammen zahlreiche archäologische Funde und die mächtige unversehrte, etruskische Stadtmauer mit den alten Toren. Zudem bietet das Städtchen viele Aussichtspunkte, von denen man aus das ganze Tal überblicken kann. Die Restaurants und Gaststätten von Bettona bieten das Beste einer einfachen aber doch schmackhaften Küche. Die Spezialität der Gegend ist die „porchetta“, eine Art Spanferkel.

Etwas weiter liegt Bevagna. Römische Friesen und Säulen verleihen dem mittelalterlichen Städtchen einen schönen Glanz. Die ersten geschichtlichen Berichte über Bevagna stammen aus der Zeit der römischen Eroberung Umbriens. Im oberen Stadtteil befinden sich die wichtigsten römischen Denkmäler. Nicht weit vom Forum entfernt stößt man auf die Überreste eines Tempels aus dem II. Jahrhundert v. Chr. In der Nähe findet man ein Thermalbad mit einem Mosaik aus weißen und schwarzen Mosaiksteinen mit einem Seemotiv aus dem II. Jahrhundert n. Chr. Die mittelalterliche Piazza aus dem XII. und XIII. Jahrhundert, die sich im Herzen der Stadt befindet, unterstreicht die Vorherrschaft der Gemeinde über Kirche und Papst. Vom oberen Teil der Stadt sieht die fruchtbare von Straßen und Wasserläufen umgebene Ebene wie ein buntes Mosaik aus, in dem sich Weizen-, Mais- und Tabakfelder abwechseln. Auf den Hügeln befinden sich Weinstöcke und Olivenhaine. Wälder mit mediterraner Flora runden das herrliche Panorama ab.

Autor: Agathe Freudenstein

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