Reisetipps in Deutschland

Nicht Südeuropa, sondern das heimische Deutschland ist das wichtigste Reiseziel für Autourlauber. Hier finden Sie einige Reisetipps zu Deutschland.

Gesundheitsbewusste nutzen ihren Urlaub, um alte Gewohnheiten zu überdenken und den Körper zu entschlacken. Eine gute Möglichkeit hierfür bietet das Fastenwandern an den weiten, traumhaften Stränden der Ostsee in der Region Fischland-Darß-Zingst.

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Reisetipp: Nordsee-Urlaub auf Norderney

Die ostfriesische Insel Norderney ist nicht schöner als z.B. Juist, aber größer: Die Stadt Norderney hat 6500 Einwohner (einige der anderen ostfriesischen Inseln haben nur ein paar hundert), so kann man einen wunderbaren Inselurlaub mit städtischen Annehmlichkeiten verbinden. Es gibt also nicht nur Restaurants in praktisch allen Preislagen, sondern auch Geschäfte, Buchläden, ein kleines Theater, ein tolles barockes (!) Kino und natürlich das während der Hauptsaison geöffnete Spielcasino (kenne ich allerdings nur von außen…).

Tipp: Norderney ist von Juli bis August/September ziemlich überlaufen (bis zu 50 000 Besucher pro Tag!), aber im März, April oder Oktober ist es dort sehr schön (wobei Baden dann nur was für Hartgesottene ist…).

Auf Norderney darf man auch sein Auto mitnehmen – das sollte man aber auf jeden Fall lassen. Es gibt genügend Parkplätze auf dem Festland in der Nähe des Fährhafens in Norddeich, vom Hafen in Norderney fahren Busse, die extra auf die Fähren warten. Zur Not fahren natürlich auch Taxen. Auf der Insel kann man alles zu Fuß oder mit an jeder dritten Ecke ausleihbaren Fahrrädern erreichen.

Autor: Udo Harms

Straße der Romanik

Insgesamt 80 Baudenkmäler verbindet die „Straße der Romanik“ auf einer Route durch ganz Sachsen-Anhalt. Wer sich für mittelalterliche Baukunst in Deutschland interessiert, bekommt auf der Ferienstraße viele Highlights zu sehen. Außerdem durchquert die Straße der Romanik (zumindest streckenweise) schöne Landschaften, zum Beispiel Harz und Altmark.

Sachsen-Anhalt war während der romanischen Kunstepoche (etwa 950 bis 1250 n.Chr.) neues sächsisches Siedlungsgebiet. Gleichzeitig sollten die ansässigen Heiden christinisiert werden. Deshalb entstanden in der Region besonders viele Kirchen und Klöster, die häufig bis heute erhalten geblieben sind.

Am meisten beeindruckt haben mich die Stiftskirche St Cyriakus in Gernrode am Harz und das Prämonstratenserstift Jerichow an der Havel. St. Cyriakus stammt noch aus ottonischer Zeit (10. Jahrhundert). Der wuchtige Bau ist sehr gut erhalten und wurde im Laufe der Jahrhunderte vergleichsweise wenig verändert. Das Prämonstratenserstift ist rund 200 Jahr jünger und gilt als bedeutendster romanischer Backsteinbau Norddeutschlands.

Wie bei vielen anderen Ferienstraßen gilt auch für die Straße der Romanik: Es lohnt sich nicht wirklich, die gesamte Strecke „sklavisch“ abzufahren. Man sollte sich eine kleine Broschüre besorgen und ein paar persönliche Perlen heraussuchen.

Reisetipp: Herrenhäuser Gärten – Hannover

Die Herrenhäuser Gärten sind die mit Abstand größte Attraktion in Hannover. Die historischen Anlagen entstanden größtenteils bereits im 17. Jahrhundert und bestehen aus vier Teilen: Großer Garten, Berggarten, Georgengarten und Welfengarten.

Am berühmtesten ist der so genannte Große Garten – der am besten erhaltene Barockgarten Deutschlands. Der angrenzende Berggarten diente den regierenden Welfen früher als fürstlicher Küchengarten und ist heute ein exzellenter botanischer Schaugarten.

Aus dem 18. Jahrhundert stammen Georgengarten und Welfengarten, die beide als Landschaftspark im englischen Stil angelegt wurden. Sie dienen den Hannoveranern für Spaziergänge, Sport und Spiel.

Im Sommer sind die Herrenhäuser Gärten – vor allem dem Große Garten – Schauplatz zahlreicher Festveranstaltungen.

Die einzelnen Gärten:

Weitere Informationen und Bilder:

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