![]() Norwegisch essenBöse Zungen behaupten, die Küche Norwegens sei nichts für Feinschmecker. Wahr ist sicherlich, dass rustikale, fischreiche Kost den Speiseplan dominiert. Für den Reisenden ist es daher gut zu wissen, was man für Gaumen und Geldbeutel empfehlen kann. Lesen Sie hier, was bei den freundlichen Skandinaviern gerne auf den Tisch kommt. Keiner besonderen Erklärung bedarf das heimliche Nationalgericht: Vermutlich verspeist keine andere Nation auf der Welt ähnlich viel Pizza wie die Norweger. Einen Besuch in gehobenen Restaurants gönnt man sich dagegen eher selten. Schuld sind die teilweise enormen Preise. Besonders teuer sind hochwertige Fleischgerichte, erschwinglicher ist Frischfisch. FrühstückEine perfekte Grundlage für einen Urlaubstag ist ein kräftiges Frühstück (frokost), das zum Beispiel in den Hotels serviert wird. Gestählt mit Brötchen, Käse, Fisch, Haferflocken und Eiern vom Buffet, kann man auch einmal das Mittagessen überspringen, falls es nicht anders geht. Wer mag, trinkt zum Frühstück ein großes und zudem preiswertes Glas Milch oder Buttermilch (kulturmelk). Mittag- und AbendessenDie zweite Hauptmahlzeit des Tages essen die Norweger wesentlich später als bei uns üblich. Etwa zwischen 16 und 17 Uhr kommt das middag auf den Tisch, was übersetzt Mittag meint, aber eher unserem Abendessen entspricht. Zur Mittagszeit nimmt der Norweger einen kleinen Snack zu sich, und der Urlauber bekommt ein "richtiges" Mittagessen am besten in den so genannten cafeterias. Hier gibt es tagsüber (bis 18 Uhr) warme und kalte Speisen - Selbstbedienung hält die Personalkosten und damit die Essenspreise vergleichsweise niedrig. Da das middag sehr früh stattfindet, gönnen sich die Norweger am Abend nach 20 Uhr meist noch einen kleinen Imbiss (kveldsmat). Kleiner Kulinarischer (Sprach-)führer (ö = ø)
(Foto: © PIXELIO) |
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