![]() Mitfahrzentrale - MitfahrgelegenheitNoch bis Anfang der achtziger Jahre waren Mitfahrzentralen ein Nischenangebot für Studenten und Alternative. Heute hat sich diese preisgünstige Reiseform bei einem breiteren Nutzerkreis etabliert. Das Prinzip ist einfach: Einerseits haben Autofahrer freie Plätze, andererseits suchen Reisewillige eine billige und zugleich sichere Mitfahrgelegenheit. Die Zentralen vermitteln Reisen ins In- und Ausland. Der Abrechungsmodus ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Viele Büros, die in großen und mittelgroßen Städten ihren Sitz haben, stellen dem Mitreisenden eine Vermittlungsgebühr in Rechnung. Der Fahrer bekommt eine festgeschriebene Kostenbeteiligung. Die Gesamtkosten für einen Mitreisenden betragen zum Beispiel sechs Cent pro Kilometer, das macht für die 775 Kilometer lange Strecke Hamburg - München knapp 50 Euro. Gratis-Vermittlung im InternetDie Online-Agentur Mitfahrzentrale.de verlangt keine Vermittlungsgebühren. Die Kostenbeteiligung kann zwischen Autofahrer und Mitreisenden frei ausgehandelt werden. Per Mausklick kann man hier nach Mitfahrer- und Fahrerinseraten für ganz Europa suchen. Viele Vorteile Im Gegensatz zum früher so beliebten Trampen bieten Mitfahrzentralen eine ungleich höhere Sicherheit: Fahrer und Mitfahrer sind namentlich bekannt, Belästigungen oder andere Übergriffe daher so gut wie ausgeschlossen. Um das finanzielle Risiko des Fahrers bei einem Unfalls zu beschränken, sollten die Mitreisenden eine so genannte Haftungsbeschränkungserklärung unterzeichnen. Weitere Tipps und Informationen stellen die jeweiligen Mitfahrzentralen zur Verfügung. Der wichtigste Rat ist sicherlich, dass Fahrer und Mitreisender vor Fahrtantritt alle Modalitäten genau absprechen und für den Notfall Handynummern austauschen sollten. Auf diese Weise bleiben beiden Seiten böse Überraschungen, wie ein Kettenraucher in einem Nichtraucherauto, erspart. Das Mit-Reisen ist ideal für Menschen, die deutlich billiger ans Ziel kommen wollen und dabei zeitlich flexibel, kommunikativ und mit begrenztem Gepäck unterwegs sind. (Foto: © PIXELIO) |
|