Mit getuntem Auto ins Ausland – zum Beispiel nach Österreich

Getunter Audi TT - © motortuning-forum.de

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(Textbeitrag von motortuning-forum.de)
Tunt man in Deutschland ein Auto, muss man sich in aller Regel nur an die Vorgaben und Bestimmungen des TÜV halten und diese entsprechend berücksichtigen. Wenn man mit dem getunten Auto allerdings ins Ausland fährt, kann dies wiederum ganz andere Schwierigkeiten mit sich bringen.

In Österreich zum Beispiel sind die Tuning-Vorgaben einerseits klar geregelt, andererseits aber kann es von Bundesland zu Bundesland andere Auslegungen geben, sodass man auf jeden Fall alle erforderlichen Eintragungen dabei haben sollte. Eine Reise mit dem getunten KFZ quer durch die Alpenrepublik könnte sonst schnell ein abruptes Ende finden, wenn Tuning-Schritte nicht dokumentiert sind. Dann kann es hohe Strafen nach sich ziehen oder aber es wird dem Autofahrer das Kennzeichen abgenommen, bis der Sachverhalt geklärt ist. Für eine Urlaubsreise kann dies das vorzeitige Ende bedeuten.

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Prüfzeichen und Hersteller-Gutachten geben Sicherheit

Plant man in Österreich mit einem getunten Wagen zu fahren, sollte man im besten Falle schon vor dem Kauf der Bauteile auf einige Kriterien achten. So kann man einige Fallstricke vermeiden und auch bösen Überraschungen aus dem Weg gehen.

Prüfzeichen sollten auf jeder Komponente vorhanden sein – nur so kann sichergestellt werden, dass Qualität und Sicherheit entsprechend berücksichtigt werden. Für jedes Tuning-Teil bedarf es eines Hersteller-Gutachtens, das man auf jeden Fall mitführen sollte. Vorhandene Auflagen (zum Beispiel bei farbigen Rückstrahlern etc.) sollten unbedingt eingehalten werden.

Was sollte man in Österreich zusätzlich beachten?

Auch in Österreich muss man Modifizierungen durch Chip-Tuning auf jeden Fall eintragen lassen. Zumindest, wenn dadurch die Motorleistung um mehr als 5 Prozent verändert wird. Weiterhin dürfen in Österreich nur Tönungsfolien verwendet werden, die typgeprüft und professionell durch eine Werkstatt montiert wurden.

Ganz allgemein sollte man auch darauf achten, dass alle Veränderungen den tatsächlichen Eintragungen entsprechen. Vor allem gilt dies in der Alpenrepublik für die eingetragenen Winterreifen. Hier sind meist sogar Aufkleber erforderlich, die eine Höchstgeschwindigkeit fixieren.

Hält man sich an alle Vorgaben, hat man aber in der Regel keine Nachteile zu erwarten und kann bei möglichen Kontrollen alle Veränderungen schnell durchchecken lassen. Zudem bietet das Internet vor der Reise gute Informationsquellen, wenn es Unklarheiten geben sollte.

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