Mautgebühren in Europa

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Streckenmaut – Tim Reckmann / Pixelio.de

Die meisten europäischen Länder erheben Mautgebühren für die Benutzung ihres Straßensystems. Üblich sind Pauschalbeträge (zum Beispiel Vignetten) ebenso wie entfernungsabhängige Gebühren auf ausgewählten Strecken. Besonders zur Kasse gebeten werden Touristen, die schnell voran kommen wollen und keine echte Alternative zu den Durchgangsrouten haben. Auch auf Brücken (Storebaelt, Öresund), Tunneln (Brenner) und anderen unvermeidlichen Nadelöhren ist eine Nutzungsgebühr weit verbreitet.

Einen guten Überblick über die Mautgebühren in Europa finden Sie auf der Vergleichsseite von Autoscout24.

Komfortabel, aber teuer

Vor allem im Westen und Süden Europas werden die Autobahnnutzer zur Kasse gebeten. Die Bezahlsysteme an den Mautstationen sind in der Regel recht komfortabel. Neben den gängigen Bankkarten werden auch Transponder und automatische Erfassungssysteme angeboten, die aber jeweils nur in bestimmten Ländern gelten. Durchschnittlich am teuersten sind die spanischen Autobahnen. In Skandinavien und dem Baltikum haben die Autourlauber dagegen meist freie Fahrt (lokale Mautgebühren möglich).

Unser Tipp: Auf den mautpflichtigen Straßen kommen Sie in der Regel am schnellsten voran. Wenn die aber einen längeren Aufenthalt planen, lohnt eine gemütlichere Anreise: Nutzen Sie kostenfreie Nebenstrecken und entdecken Sie so Ihr Urlaubsland schon während der Fahrt.

Vignette oder Streckenmaut? In Tschechien, der Slowakei, Schweiz, Österreich, Slowenien, Rumänien und Bulgarien ist eine zeitlich gestaffelte Vignette Vorschrift. Eine Übersicht über die europäischen Mautmodelle sehen Sie auf der folgenden Karte:

Quelle: Autoscout24 – Mautgebühren in Europa – verschiedene Typen. In Deutschland (grün dargestellt) gibt es nur eine Lkw-Maut.

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