Leasingübernahme: Vertrag kündigen und Geld sparen

Leasing bietet maßgeschneiderte Finanzierungsalternativen zum Autokredit. Allerdings haben die Verträge vor allem eine Tücke: eine ordentliche Kündigung ist eigentlich nicht vorgesehen. Wer dennoch seinen Auto-Leasingvertrag verlassen will oder muss, dem drohen hohe Rücknahmekosten, die den Marktwert des Automobils überschreiten. Ein günstiger Ausweg für alle Beteiligten ist die sogenannte Leasingübernahme.

Autor: Syda Productions / Fotolia.com

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Kündigung eines Leasingvertrags

Ein Leasingnehmer – also der Autofahrer – besitzt nur sehr begrenzte Kündigungsrechte. Möglich ist dies beispielsweise bei einem Totalschaden des Fahrzeugs. Auch der Tod des Leasingnehmers entbindet seine Erben von den Zahlungspflichten. Dagegen kann der Leasinggeber (die Leasinggesellschaft) den Vertrag kündigen, wenn der Autofahrer mit zwei aufeinander folgenden Leasingraten im Zahlungsrückstand ist, oder aus einem anderen „wichtigen Grund“. Ein solcher Grund liegt beispielsweise vor, wenn der Leasingnehmer relevante Fakten über seine mangelnde Kreditwürdigkeit verschwiegen hat.

Im Detail ist das Leasingrecht kompliziert und beschäftigt immer wieder die Gerichte. In dieser Konstellation versucht kaum ein Leasingnehmer aus einem laufenden Vertrag auszusteigen – zumal das Finanzierungssystem bei komplikationslosen Abläufen reale Vorteile mit sich bringt. Trotzdem: Bei besonderen Anlässen, insbesondere wenn der Leasingnehmer akute Zahlungsschwierigkeiten erleidet, scheint eine Kündigung unvermeidbar. Hier bietet sich eine Leasingübernahme als optimale Lösung an.

Übernahme hilft allen Beteiligten

Bei einer Leasingübernahme geht der laufende Vertrag auf einen neuen Leasingnehmer über. Daraus ergeben sich folgende Vorteile:

  1. Der bisherige Leasingnehmer kann aus dem Vertrag, den er nicht mehr erfüllen will, kostengünstig aussteigen.
  2. Der neue Leasingnehmer profitiert von der kurzen (Rest-)Laufzeit des von ihm übernommenen Vertrages. Außerdem muss er keine Anzahlung für das Auto leisten.
  3. Der Leasinggeber muss keinen Zahlungsausfall beklagen, sondern kann das Vertragsverhältnis fortführen.

Bei der gesamten Abwicklung der Leasingübernahme helfen Online-Marktplätze wie leasingtime.de. Hier können Autofahrer ihren alten Vertrag inserieren und so einen neuen Leasingnehmer finden. Leasingtime schaltet sich auch aktiv in die Vermittlungsbemühungen ein und bietet eine persönliche Beratung an.

Fazit: Auch wenn es beim Autoleasing einmal zu Problemen kommen kann, bleibt dank Vertragsübernahme das finanzielle Risiko überschaubar.

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