Klimaanlage im Auto

Klimaanlage im Auto - eigenes Foto

Eine sinnvoll eingesetzte Klimaanlage verbessert das Raumklima im Auto erheblich. Vor allem im Reise-Sommer sorgt das System für einen kühlen Kopf, dient der Sicherheit und dem Wohlbefinden der Passagiere. Bei Bedienungsfehlern kann es allerdings zu Schäden an der Klimaanlage und anderen üblen Begleiterscheinungen kommen.

Kühlmittel = Pflegemittel

Jede Klimaanlage im Auto verliert im Laufe der Zeit Kühlmittel. Spätestens wenn die Kühlleistung spürbar nachlässt, sollte man in der Werkstatt neue Kühlflüssigkeit einfüllen lassen. Ein Problem ist nämlich nicht nur die sinkende Leistung der Anlage: Das Kühlmittel enthält pflegende Substanzen für die Dichtungen. Kommen die Dichtungen zu wenig damit in Berührung, werden sie porös.

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Klimaanlage im Winter anstellen

Neben den Kühlmittelverlusten schädigen auch sehr lange Betriebspausen die Klimaanlage im Auto. Wenn das System nur im Sommer läuft und im Winter komplett still steht, leiden die Dichtungen ebenfalls unter fehlendem Pflegemittel. Experten raten daher, die Klimaanlage alle ein bis zwei Wochen für mehrere Minuten anzustellen.

Der Winterbetrieb hat noch weitere Vorteile: Die Klimaanlage entfeuchtet die Luft im Auto und sorgt auf diese Weise schnell für freie, nicht beschlagene Scheiben.

Saubere und bakterienfreie Anlage

Bei der Luftentfeuchtung und -filterung können schnell unerwünschte Nebenwirkungen entstehen. Wird die Klimaanlage abgeschaltet, setzt sich in ihr Feuchtigkeit ab. Vor allem im Sommer kann diese Feuchtigkeit zum idealen Milieu für Pilze und Bakterien werden – es beginnt im Auto verdächtig muffig zu riechen.

Um das zu verhindern, sollte man nach dem Ausschalten des Kühlsystems das Gebläse noch einige Minuten in Betrieb halten. Vorteilhaft ist auch, die Klimaanlage mehrere Tage hintereinander nicht auszuschalten. Riecht es dennoch muffig im Fahrzeug, müssen vielleicht die Filter ausgetauscht werden.

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