Heckscheibenheizung reparieren

Heckscheibenheizung

Heckscheibenheizung

Durch Kratzer kann die Heckscheibenheizung so beschädigt werden, dass eine oder mehrere Leiterbahnen keinen Strom mehr führen. Diesen kleinen Defekt kann jeder Autobesitzer mit Hilfe von handelsüblichem Leitlack selbst beheben.

Vor der erfolgreichen Reparatur müssen Sie zunächst die Leitungsunterbrechung identifizieren. In vielen Fällen lässt sich die Schadstelle schnell mit bloßem Auge finden, wenn man gegen die Scheibe haucht oder bei beschlagener Scheibe die Heckscheibenheizung anstellt. Notfalls können Sie mit einem so genannten Multimeter den elektrischen Widerstand messen. Liegt die Unterbrechung zwischen zwei Messpunkten, steigt der Widerstand deutlich an.

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Leitsilber auftragen

Um die betroffene Leiterbahn reparieren zu können, müssen Sie sie mit Klebeband abkleben, sodass nur noch der Heizdraht freiliegt. Danach lässt sich die Unterbrechung mit Silberleitlack, der auch unter der Bezeichnung „Leitsilber“ bekannt ist, vorsichtig schließen. Verwenden Sie einen feinen Pinsel dazu, den leitfähigen Lack aufzubringen. Am besten tragen Sie mehrere Lackschichten übereinander auf, um den Reparaturerfolg sicherzustellen. Wenn der Lack einige Stunden getrocknet ist, können Sie das Klebeband wieder entfernen.

Der Leitlack enthält einen hohen Anteil leitfähiger Silberpartikel. Damit die Partikel beim Reparieren der Heckscheibenheizung gleichmäßig verteilt werden, sollte der Lack vor Benutzung gut geschüttelt werden.

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