Ganz schön praktisch: Familienurlaub mit dem Van

Alles muss mit - vollgepackter VW Sharan - © rudolf ortner  / pixelio.de

Alles muss mit – vollgepackter VW Sharan – © rudolf ortner / Pixelio.de

Sie haben eine große Familie? Sie brauchen ein Auto mit viel Platz für Freunde und Freizeit? Dann liegen Sie mit einem Van oder Minivan ganz richtig. Aber Vorsicht: Das Platzangebot ist stets ein Kompromiss zwischen Sitzkomfort und Stauraum.

Warum ein Van? Eine Argumentation

Zugegeben: So ein klassischer Kleinbus hat ein durchaus gemischtes Image. Spötter haben sogar die Bezeichnung „Pampersbomber“ geprägt. Das kommt nicht von ungefähr, denn tatsächlich entdeckt man auf den beiden hinteren Reihen dieser Sechs- bis Siebensitzer bevorzugt Kinder aller Altersstufen.

(Anzeigen:)

Lassen Sie sich nichts ein- oder ausreden: gerade für größere Familien ist ein Van fast alternativlos. Theoretisch bietet zwar auch ein Fünfsitzer Raum für Eltern plus drei Kinder. In der Praxis wird es aber auf dem Rücksitz extrem eng, vor allem dann, wenn dort drei Kindersitze aufgereiht werden müssen. Schließlich werden die lieben Kleinen eingezwängt zwischen den Gepäckstücken, die im Kofferraum keinen Platz mehr fanden, und einem im Laufe der Fahrt wachsenden Chaos aus Jacken, leeren Getränkeflaschen und Bonbonpapier. Da sind Geschwisterstreit und Drängelei beinahe vorprogrammiert.

Ein Vorteil des Vans ist auch seine Flexibilität. In der Regel lassen sich die Sitze der hintersten Reihe im Boden versenken und die übrigen Plätze recht frei verschieben. Je nach aktuellem Raumbedarf entsteht so eine jeweils andere Konfiguration. Wenn beispielsweise das älteste Kind beim Familienurlaub streikt und lieber alleine auf eine Ferienfreizeit fährt, entsteht in dem Kleinbus zusätzlicher und nicht durch einen Sitz blockierter – also tatsächlich nutzbarer – Platz. So mutiert der Van im Laufe seiner Nutzungsjahre wieder vom Pampersbomber zum geräumigen Freizeitmobil…

Die Grenzen des Luxus

Da die Autobauer keine Wunder bewirken können, hat die Passagierkapazität auch ihre Schattenseiten. Gerade bei vielen Kompakt-Vans finden sich auf der Rückbank bessere Notsitze. Erwachsene fühlen sich hier beklommen und besonders auf einer langen Fahrt kann es unbequem werden.

Entscheidend ist dabei nicht die Länge des Fahrzeugs, die meist knapp fünf Meter beträgt, sondern Konstruktionsweise und Prioritätensetzung der Hersteller.

Welches Auto kaufen?

Welches Automodell wie viel Komfort bietet, wird in Testberichten immer wieder ausführlich diskutiert. Neben den Klassikern wie VW Sharan, Seat Alhambra und Renault Espace gibt es etliche SUV-Variationen auf dem Markt. Auch der Hersteller Ford (Galaxy) ist in diesem Segment aktiv. Eine breite Auswahl an BMW-Modellen ist online bei Autoscout24.de zu besichtigen.

Egal, wie und wo Sie Ihren Van kaufen: Vor der Kaufentscheidung hilft nur Probesitzen mit der ganzen Familie.

Werbung: