Durch die Alpen mit dem Mietwagen

Wer die Alpen richtig erleben will, der muss sich manchmal ein wenig anstrengen. Das gilt für Bergwanderer genauso wie für Autos, die kurvige Pass-Straßen überwinden und unzählige Höhenmeter ableisten sollen. Wenn Sie dies dem eigenen Automobil nicht zumuten möchten, bietet sich ein Mietwagen an. Bei der Auswahl des passenden Autos sollten Sie auf Qualität und Leistungskraft Wert legen.

Manchmal gibt es etwas mehr Schnee... Auto in den Alpen - © Erich Westendarp / pixelio.de

Manchmal gibt es etwas mehr Schnee… Auto in den Alpen – © Erich Westendarp / Pixelio.de

Ausreichend PS und gute Reifen

Selbstverständlich verfügen alle Alpenländer (von Frankreich und Italien bis Süddeutschland, Schweiz und Österreich) über ein dichtes Netz an Autoverleihern. Selbst in der Hochsaison sollte es also möglich sein, das Wunschauto – vom Kleinwagen bis zum SUV – vor Ort zu buchen. Wer ganz sicher sein will, bucht bereits von zu Hause aus und nutzt einen Mietwagen-Preisvergleich. Aber welche Eigenschaften sollte der Mietwagen haben?

(Anzeigen:)

  • Technisch fit. Dass das Auto frei von technischen Mängeln sein muss, versteht sich eigentlich von selbst. Dazu kommt, dass im hochalpinen Gelände und in einsamen Bergtälern keine Werkstätten zu erwarten sind. Es kann also entsprechend lange dauern, bis der Wagen in die Werkstatt oder der umgekehrt der Pannendienst zum Auto kommt.
  • Genug Power. Letztlich können Sie auch mit Fahrzeugen der kleinsten Kategorie die Alpen erklimmen. Ob das Spaß macht, ist aber die andere Frage. Außerdem ist es beruhigend, als „Sicherheitsreserve“ in kritischen Situationen noch einmal wirkungsvoll Gas geben zu können. Ihr Mietwagen braucht also ausreichend PS – vor allem dann, wenn er voll beladen die Hochalpen erklimmen muss.
  • Licht okay? Neben einer funktionstüchtigen Bremse ist besonders die Lichtanlage sicherheitsrelevant. In den Alpen ziehen (scheinbar aus dem Nichts) sehr schnell Nebel und Gewitter auf und verschlechtern die Sicht erheblich. Bei Sichtweiten von wenigen Metern helfen Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchten. In der Schweiz und Italien ist außerdem das „Tagfahrlicht“ zwingend vorgeschrieben.
  • Passende Reifen. Noch mehr als im Flachland ist im alpinen Gelände die Reifenwahl entscheidend. Wenn es steil bergauf oder bergab geht, kann das gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofil zu wenig sein. Im Winter brauchen die Mietwagen Winterreifen und eventuell sogar Schneeketten. Eine gesetzliche Winterreifenpflicht bei „winterlichen Fahrverhältnissen“ gibt es in Österreich vom 1. November bis zum 15. April.

Auf diversen Buchungsplattformen finden Sie eine große Auswahl seriöser Vermieter, die Ihnen mit hoher Wahrscheinlichkeit einen gut ausgerüsteten Mietwagen zur Verfügung stellen. Dennoch sollten Sie auch hier den Wagen gründlich inspizieren, bevor Sie sich wirklich ans Steuer setzen.

Bevor Sie von einem Alpenland ins nächste fahren möchten, sollten Sie überprüfen, ob dies zulässig ist. Solche Regelungen fallen nämlich in die Verantwortung jedes einzelnen Autoverleihers. Erst wenn Sie dort freie Fahrt signalisiert bekommen, steht Ihrer Fünf-Länder-Alpenrundfahrt (oder einer kleineren Tour) nichts mehr im Wege!

Werbung: