Budapest – Städtereise an die Donau

Städtereise Budapest, Blick über die Donau - © Stuelpner / Pixelio.de

Städtereise Budapest, Blick über die Donau – © Stuelpner / Pixelio.de

Die Donaumonarchie Österreich-Ungarn hat Budapest ihren unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Kaum eine andere europäische Stadt ist so reich an historischer Bausubstanz wie diese Metropole, die offiziell erst im Jahr 1873 als Zusammenschluss der zuvor selbständigen Städte Buda, Pest und Obuda entstand.

Heute zählt das alte Burgviertel von Buda ebenso zum Weltkulturerbe der UNESCO wie die Andrássy-Straße und das Donau-Panorama. Die erhaltenen Gebäude des Burgviertels stammen vorwiegend aus dem Barock und bilden ein einzigartiges Ensemble, zu dem auch die Fischerbastei zählt. Der prachtvolle Boulevard Andrássy út wurde 1876 fertig gestellt. Unter seinem Pflaster verläuft die älteste U-Bahnstrecke des europäischen Kontinents.

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Eine Besonderheit ganz anderer Art sind die 120 Thermalquellen, die Budapest aufweisen kann. Diese Quellen speisen 21 Bäder. Das rund 1,7 Millionen Einwohner zählende Budapest ist somit der größte Kurort Europas.

Anreise – Städtereise

Ob man mit dem Auto innerhalb eines Tages nach Budapest anreist, hängt letztlich von der eigenen Kondition und der zur Verfügung stehenden Urlaubszeit ab. Gerade aus dem Norden und Westen Deutschlands beträgt die Fahrzeit über 10 Stunden, sodass ein Zwischenstopp durchaus sinnvoll ist. Dafür bieten sich, abhängig von der gewählten Route, attraktive Städte wie München, Prag oder Wien an.

Die Reiseentfernung von wichtigen deutschen Städten:

Hamburg: gut 12,5 Stunden für 1170 Kilometer
Berlin: knapp 10 Stunden für 880 Kilometer
Köln: rund 11,5 Stunden für 1140 Kilometer
Frankfurt: knapp Stunden für 960 Kilometer
München: rund 7 Stunden für 690 Kilometer

Urlauber aus Norddeutschland reisen am besten über die Route Berlin – Prag – Bratislava an. Die zweite Hauptroute verläuft über Frankfurt am Main, Passau und Wien. Auf österreichischen Autobahnen ist eine Vignette erforderlich, die es für unterschiedliche Geltungszeiten gibt.

Verkehr in Budapest

Wie die meisten europäischen Großstädte ist auch Budapest dem täglichen Verkehrsaufkommen kaum gewachsen. Das liegt weniger an der absoluten Zahl der Autos sondern an den Engpässen im Straßennetz. Nicht nur die Donaubrücken, sondern auch die Einbahnstraßensysteme der Innenstadt bilden Nadelöhre. Eine weitere Erschwernis für Autofahrer ist der große Parkplatzmangel. Viele Plätze sind nur fürs Kurzparken bestimmt, Parkhäuser sind selten.

Eine gute Alternative ist der engmaschige Nahverkehr mit Metro, Straßenbahn, Bus und S-Bahn. Die Metro soll künftig noch weiter ausgebaut werden.

Das Wetter: Mildes Frühjahr, heiße Sommer

Aufgrund seiner Lage im Binnenland sind die jahrezeitlichen Temperaturunterschiede in Budapest relativ ausgeprägt. Die Winter sind kurz, aber mit Temperaturen um den Gefrierpunkt recht kalt – im Sommer liegen die durchschnittlichen Höchstwerte immerhin bei 28 Grad. Bereits im März können in der ungarischen Hauptstadt frühlingshafte Werte herrschen. Regen ist während des ganzen Jahres möglich, allerdings ist das Klima vergleichsweise trocken.

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