![]() Die Badische Spargelstraße heutevon deutsche-ferienstrassen.de Nach der Anbaufläche ist die Region Baden – von der Kurpfalz im Rhein/Neckardreieck bis zu den südlichen Ausläufern auf der Höhe von Baden-Baden – mit einer Anbaufläche von 1.690 ha. (2007) nur das sechstgrößte Anbaugebiet in Deutschland. Niedersachsen mit ca. 4.180 ha., Nordrhein-Westfalen mit 2.850 ha und Brandenburg mit 2.680 ha. liegen weit davor. Einige Besonderheiten heben diese Spargelregion jedoch hervor und machen sie mit Recht zum Ziel vieler Urlauber, nicht nur zur Spargelzeit. Baden hat, das ist die übereinstimmende Meinung der Fachleute, die besten Bodenverhältnisse für den Spargelanbau. Der leichte, sandige und wasserdurchlässige Boden der Rheinebene erwärmt sich im Frühjahr schnell und verfügt über ausreichend Humusqualitäten. Der berühmte Schwetzinger Spargel „das Schwetzinger Gold“ hat sich genau aus diesem Grund als absoluter Standard für Spitzenqualität "herausgeschält". Ferienstraße seit 1995 In Reilingen, einem kleinen Nachbarort von Schwetzingen, hatte der findige Bürgermeister, Helmut Müller, die Idee, eine „Badische Spargelstraße“ zu etablieren. Er fand schnell Unterstützung beim Landkreis und seinem Landsmann, dem damaligen Landwirtschaftsminister, Dr. h.c. Gerhard Weiser. So konnten die behördlichen Hürden rasch genommen werden und in Anwesenheit weiterer Honoratioren am 24. Mai 1995 die Einweihung der „Badischen Spargelstraße“ und deren lückenlose Beschilderung gefeiert werden. Bürgermeister Müller dachte schon damals über den „Spargelteller-Rand“ und die im Jahreskalender eher kurze Spargelsaison - von Mitte April bis 24. Juni - hinaus. Eine Reihe von Residenzstädten säumen die "Badische Spargelstraße": beginnend mit Schwetzingen, überleitend nach Bruchsal, Karlruhe, Rastatt und Baden-Baden. Eine liebliche, flach angelegte, Landschaft, begleitet von Vater Rhein, der zu jeder Jahreszeit für ein ausgeglichenes Klima sorgt. Zwischen den berühmten Zielorten liegen gleich einer Perlenschnur Dörfer und Gemeinden, die - nicht nur während der Spargelsaison - entdeckenswerte Kleinode für Radfahrer und Wanderer zu bieten haben. Nicht zu vergessen der Badische Wein, vorweg der Riesling, der hier prächtig gedeiht und eine innige Bruderschaft mit dem Badischen Spargel eingeht. Pfälzer- , Badische- und Elsässer-Küchenkunst vollenden das meist bodenständige Angebot vom ländlichen Gasthaus bis zur hoch gelobten Sterneküche in den Städten. Karlsruhe ist für die geteilte Routenführung die Zäsur. „Man sieht nur, was man weiß!“, sagte schon Theodor Fontane. So fängt die „Badischen Spargelstraße“ all die Sehenswürdigkeiten und erlebenswerten Events der Städte und romantischen Orte ein und macht sie dem Reisenden bereitwillig verfügbar. Zwei Teilrouten Die Nord-Route, beginnend in der ehemaligen Residenz Schwetzingen, führt über Nebenorte nach Walldorf und über Graben-Neudorf zur Residenzstadt Bruchsal. Endet dann zunächst in der Residenz-Hauptstadt Karlsruhe. Hier beginnt die Süd-Route, die über die Festungsstadt Rastatt mit seinen beiden Schlössern und - unweit der weltberühmten Kurstadt Baden-Baden - nach Scherzheim, einem Teilort von Lichtenau, führt. Der Spargel, das edle Gemüse, ist für viele Reisende, die dem Frühling - der vom Rhonetal hier zuerst nach Deutschland kommt – seit der Gründung der „Badischen Spargelstraße“ ein willkommener „Reiseführer“ zu kulturellen und lukullischen Genüssen. Auch außerhalb der Spargel-Saison hat diese Landschaft viel zu bieten. Die gepflegten Parks der Residenzen mit ihrer Blütenpracht, viele Festivals und kulturellen Angeboten, Wellness-Tempel der Hotels sind ein Reise wert. Zum Saisonauftakt versteht es diese Region geschickt, jedem „Spargelbund“ ihre Highlights beizupacken. Mit garantierter Langzeitwirkung. |
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