Autoreise nach Kroatien

Autoreise nach Kroatien © Gundula Kerekes / Pixelio.de

Kroatien © Gundula Kerekes / Pixelio.de

Längst ist Kroatien kein exotischer Geheimtipp mehr, sondern ein beliebtes Reiseziel mit einer guten touristischen Infrastruktur. Aber noch immer liegt das Sonnenland an der Adriaküste ein wenig abseits der Haupturlauberströme, ist etwas entspannter, erholsamer und preiswerter für die Urlaubskasse. Vor allem der lange Küstenstreifen und die zahllosen Inseln haben es den Besuchern angetan.


Selbst ohne die Inseln (die größten und bekanntesten sind Krk und Cres) hat die kroatische Küstenlinie eine Gesamtlänge von 1778 Kilometern. Einziges Manko für Badeurlauber: Die Küste ist meist felsig, Sandstrände sind eher selten. Besonders viele Urlauber besuchen die Halbinsel Istrien im Norden des Landes. Eine Autoreise aus Süddeutschland dauert weniger als einen Tag. Etwas länger ist man unterwegs, wenn man Dalmatien und die attraktiven Städte Split und Dubrovnik besuchen möchte.

Zu unrecht weniger bekannt ist das kroatische Hinterland. In der Karstregion haben ober- und unterirdische Flüsse eine einmalige Landschaft mit schroffen Bergen und grünen Oasen geschaffen. Der Nationalpark Plitvicer Seen wurde von der UNESCO zum Weltnaturerbe der Menschheit erklärt.

Autoreise – Anreise:

Die meisten deutschen Autourlauber nehmen nach Kroatien die Anreiseroute über die Autobahn A 8 nach Salzburg. Weiter geht die Fahrt über die österreichische Tauernautobahn A 10. Der Karawanken-Tunnel verbindet Kärnten mit Slowenien. Über die slowenische Hauptstadt Ljubljana erreicht man bald Rijeka und Istrien.

Während der sommerlichen Hauptanreisezeit drohten in der Vergangenheit häufig Staus auf der Tauernstrecke, sodass der Radstätter Tauernpass eine gute Alternativroute war. Seit 2011 rollt jedoch der Verkehr auf der Tauernstrecke wesentlich besser, da die zweite Röhre des Tauerntunnels fertig gestellt ist.

Autobahnmaut Kroatien: Auf der Autoreise durch Österreich, Slowenien und Kroatien wird bei Benutzung von Autobahnen fast immer eine Mautgebühr fällig. In Österreich und Slowenien muss der Autofahrer eine zeitlich limitierte Vignette erwerben, in Kroatien erfolgt die Abrechnung direkt an der Strecke und orientiert sich an den gefahrenen Kilometern. Innerhalb Kroatiens muss man sich nur dann auf eine höhere Rechnung einstellen, wenn man in den Süden Dalmatiens fahren möchte. Kostenpflichtig sind auch die Brücke zur Insel Krk und der Ucka-Tunnel in Istrien.

Einreisebestimmungen: Mit dem Reisepass oder Personalausweis kann der Urlauber bis zu 90 Tage in Kroatien bleiben. Die Ausweisdokumente müssen bis zum Ende des geplanten Aufenthalts gültig sein. Für Kinder genügt ein Kinderreisepass mit Foto, wie er heute in Deutschland Vorschrift ist.

Höchstgeschwindigkeit: Die Tempolimits sind etwas strenger als in Deutschland. Während innerorts 50 km/h gelten, sind auf Landstraßen nur 90, auf Schnellstraßen 110 und auf Autobahnen 130 Stundenkilometer erlaubt. Für Fahranfänger gelten verschärfte Bestimmungen (80 außerorts, 100 auf Schnellstraßen, 120 auf Autobahnen).

Besondere Verkehrsregeln: In Kroatien gilt von Ende Oktober bis Ende März ganztägig Lichtpflicht. Außerdem muss der Autofahrer eine Warnweste mitführen und während eines gesamten Überholvorgangs den Blinker setzen. Verboten ist das so genannte „Kolonnenspringen“, das früher auf der Autoreise gen Griechenland (auf dem „Autoput“) sehr beliebt war. Alkohol am Steuer ist in Kroatien bis zu 0,5 Promille erlaubt.

Reisezeiten: Kroatien bietet fast während des gesamten Jahres angenehme Urlaubstemperaturen. Schon von April bis Ende Oktober herrschen Werte, die nach deutschen Maßstäben als sommerlich gelten dürfen. Im August wird das Wasser der Adria rund 24 Grad warm. Allerdings kann selbst im Sommer Regen fallen. Besonders feucht sind die Herbst- und Wintermonate ab Oktober, am regenärmsten sind Juli und August.

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