Im Trend: All-Inclusive-Reisen

All-Inclusive-Reisen - Buffet - © brit Berlin / Pixelio.de

All-Inclusive-Reisen – Buffet – © brit Berlin / Pixelio.de

Rund-um-Urlaubsservice wird immer beliebter: Etwa jeder Vierte bucht bereits „alles inklusive“. Auch auto-reise-welt.de bietet eine große Auswahl an All-Inclusive-Reisen. Nicht nur Familien, sondern immer mehr Alleinreisende und Paare schätzen die Bequemlichkeiten dieser Urlaubsform. Wissen Sie schon, ob All Inclusive das Richtige für Sie ist? Als Entscheidungshilfe haben wir Vor- und Nachteile gegenübergestellt.

(Anzeigen:)

Angebote kritisch vergleichen

Sehr wichtig ist, dass Sie die Leistungsbeschreibung Ihres Wunsch-Hotels genau prüfen. Von Haus zu Haus gibt es teilweise erhebliche Unterschiede, was im Pauschalpreis inbegriffen ist. Üblich sind drei Mahlzeiten sowie landestypische alkoholische und alkoholfreie Getränke, häufig auch Kuchen und Snacks zwischendurch. Manchmal sind zusätzliche Serviceleistungen, zum Beispiel Sport- und Fitnessangebote, im Preis enthalten.

Oft von der Komplett-Verpflegung ausgeschlossen sind importierte Alkoholika und frisch gepresste Fruchtsäfte. Der Gratis-Ausschank ist meist zeitlich und räumlich begrenzt – zum Beispiel bis 24 Uhr und nicht in der Hoteldisko.

Ihre Vorteile mit All-Inclusive-Reisen

  • Kostenkontrolle: Dank Pauschalpreis wissen Sie ganz genau, was Sie und Ihre Mitreisenden für Unterkunft und Verpflegung bezahlen müssen. Wenn Sie es nicht wollen, haben Sie kaum weitere Ausgaben. Das ist hilfreich, wenn Sie Ihren Urlaub hart kalkulieren müssen.
  • Bequemlichkeit: Theoretisch können Sie sämtliche Mahlzeiten auf der Hotelanlage einnehmen. Das hat vor allem dann Vorteile, wenn das Hotel weit entfernt von Ortschaften und Restaurants liegt. Oder wenn Sie im Urlaub einfach mal an gar nichts denken wollen.
  • Flexibilität: Sie können in „Ihrem“ Hotel essen – Sie müssen es aber nicht. Wenn Sie zum Beispiel nach einem Tagesausflug ermattet zurückkommen, ist es praktisch, wenn Ihr Buffet schon auf Sie wartet.
  • Geselligkeit: Höchstwahrscheinlich gibt es in Ihrer Unterkunft noch andere All-Inclusive-Urlauber. Wer sich bei vielen gemeinsamen Mahlzeiten begegnet, hat eine Chance, darüber hinaus Kontakte zu knüpfen. Vielleicht haben Sie ja Lust auf ein abendliches Bier in geselliger Runde.

Mögliche Nachteile von All-Inclusive-Reisen

  • Hotelbindung: Niemand ist verpflichtet, die Hotelverpflegung tatsächlich wahrzunehmen. Aus psychologischen Gründen tun sich allerdings manche Urlauber schwer, das vorhandene Angebot auszulassen. Dadurch verbringen sie mehr Zeit auf der Hotelanlage, als sie sich vorgenommen haben.
  • „Versteckte“ Kosten: Wie bereits beschrieben, unterscheiden sich die Pauschalleistungen je nach gewählter Unterkunft. Unter Umständen müssen Sie also für bestimmte Angebote bezahlen, die Ihnen wichtig sind: Für Ihr heimisches Bier, für den Drink nach Mitternacht oder das Eis am Nachmittag.
  • Pech mit der Küche: Die meisten Urlauber wünschen sich eine reichhaltige Speisenauswahl, zum Beispiel in Buffetform. Hier sind Engagement und Erfindungsreichtum der Hotelküche gefragt. Wenn sich die Gerichte zu häufig wiederholen oder Ihren Geschmack verfehlen, haben Sie einen Teil des im Voraus bezahlten Urlaubsgeldes schlecht angelegt.
  • Kein Individualurlaub: Wer auf Reisen vor allem Freiheit und Abenteuer sucht, ist sicher kein All-Inclusive-Typ. Für alle anderen kann es eine sinnvolle Urlaubsform sein.
Werbung: